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Wie China unseren Winter-Tourismus rettet
Aus Tagesschau vom 28.10.2013.
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Wirtschaft Investitionen sollen mehr Wintersport-Gäste bringen

Der Tourismus in der Schweiz hofft für die kommende Wintersaison auf eine Trendwende bei den Übernachtungszahlen. Mit guten Gründen.

Die Marketingorganisation Schweiz Tourismus ist optimistisch für die Wintersaison. Nach teilweise deutlichen Einbussen bei den Übernachtungszahlen in den letzten Jahren stünden die Zeichen wieder auf langsames Wachstum, hiess es an einer Medienkonferenz.

Gestützt wird der Optimismus durch die Konjunkturforschung Bak Basel. Deren Ökonomen gehen für die kommende Wintersaison (November bis April) von einem Plus der Nachfrage für Hotelübernachtungen um 2,9 Prozent aus.

Skifahrer auf Sessellift
Legende: Voraussetzungen gut: Nach Jahren mit rückläufigen Gästezahlen soll es mit dem Schweizer Tourismus wieder aufwärts gehen. Keystone

Ausländer kehren zurück

Zunehmen sollen vor allem die Logiernächte von Ausländern (+ 4,6 Prozent), das Wachstum der einheimischen Nachfrage werde im langfristigen Mittel von 0,9 Prozent liegen. Mittelfristig dürfte der Schweizer Tourismus von aufgehellten Konjunkturaussichten für die Weltwirtschaft profitieren sowie von einem weniger starken Franken, begründen die Ökonomen ihre Prognose. Für die nächste Sommersaison rechnen sie mit einem Wachstum der Logiernächte um 2,3 Prozent.

Viel Geld investiert

Eine wichtige Grundlage für die Trendwende habe die Branche selbst geschaffen, ergänzte Schweiz-Tourimsus-Chef Jürg Schmid. Bergbahnen und Hotels hätten Investitionen getätigt, die sich auf Höchstniveau bewegen und den Gästen spürbaren Mehrwert bieten sollen.

Schmid verwies unter anderem auf neue Hotels in Andermatt, Davos, Lenzerheide, Nendaz, Saanen oder Verbier. Neue Bergbahnen gehen etwa in Blatten-Belalp, Meiringen-Hasliberg, Nendaz und Zermatt in Betrieb. Zudem sind die Skigebiete Arosa-Lenzerheide, Zinal-Grimentz und Bruson-Le Châble (Verbindung zu Verbier) neu miteinander verbunden.

Schweiz Tourismus verfügt für die Wintersaison 2013/14 über ein Marketing-Budget von fast 17 Millionen Franken.

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