IWF blickt pessimistischer in die Zukunft

Die Weltwirtschaft wächst nach einer neuen Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) noch langsamer als bisher erhofft. Die Wirtschaft in der Eurozone ist laut IWF dagegen auf dem Weg der Besserung.

Die Rezession trifft die Eurozone in diesem Jahr etwas weniger hart als beim letzten Ausblick im Juli angenommen. Der IWF hat seine Prognosen vom Juli korrigiert.

Für 2013 erwartet der IWF einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in den 17 Euroländern um 0,4 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als im Juli. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaft in der Eurozone wieder wachsen – um 1,0 Prozent. Die Arbeitslosigkeit bleibt weiter sehr hoch.

US-Budgetstreit belastet

Die Aussichten für die Weltwirtschaft werden unterdessen trüber. Der Währungsfonds senkte seine Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 2,9 Prozent, das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als im Juli-Ausblick.

Auch kommendes Jahr dürfte das globale Wirtschaftswachstum mit 3,6 Prozent etwas schwächer ausfallen als bisher angenommen. Grund ist laut IWF die Abkühlung der Konjunktur in China und anderen Schwellenländern. Zudem lasten der Haushaltsstreit in den USA auf dem weltweiten Wirtschaftswachstum.