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Jeder fünfte aus dem Inland Fast eine Million Gäste nutzen Schweizer Airbnb-Angebote

Willkommene Abwechslung: Die Plattform wird in der Schweiz am meisten von Schweizern genutzt.

Legende: Audio Airbnb wächst in der Schweiz abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
01:23 min, aus HeuteMorgen vom 22.11.2018.

Airbnb wird auch in der Schweiz immer beliebter. Das zeigen die neusten Zahlen von Airbnb Schweiz, die jetzt veröffentlicht wurden. Die meisten der insgesamt über 900'000 Gäste, die hierzulande über die Organisation ein Zimmer buchen, stammen aus der Schweiz selbst, nämlich 200’000. Auf den Rängen zwei und drei folgen die US-Amerikaner und Franzosen.

Blick auf Scuol und darunter liegenden Nebel.
Legende: Viele neue Angebote auf Airbnb gibt es in der Unterengadiner Gemeinde Scuol. (Im Bild: Blick auf Vulpera und Scuol) Keystone

Verglichen mit klassischen Hotels holt Airbnb auf. Mit rund drei Millionen Logiernächten erreicht die Buchungsplattform fast 10 Prozent der Logiernächte in klassischen Hotels. Ob sich Hotels und Airbnb aber gegenseitig Gäste abjagen, oder aber ob dank Airbnb mehr Gäste in die Schweiz kommen, ist nicht klar. Auch die klassischen Hotels konnten in den letzten drei Jahren ihre Übernachtungen nämlich deutlich steigern.

Rund doppelt so viele Angebote wie vor zwei Jahren

In den Orten Unterseen, Crans-Montana und Scuol haben sich am meisten neue Airbnb-Angebote registrieren lassen. Insgesamt gibt es aktuell etwa 36’000 Unterkünfte auf Airbnb Schweiz. Noch vor zwei Jahren hatte es hierzulande erst 17’000 Inserate auf der Plattform gegeben.

Schweizer Karte.
Legende: Das sind die beliebtesten Winterdestinationen bei den Airbnb-Reisenden. SRF

Die Zeiten, in denen Airbnb im Schweizer Tourismus ein Nischenprodukt war, sind damit vorbei. Mittlerweile zieht das Unternehmen in mehreren Kantonen auch Kurtaxen ein.

Legende:
Top Airbnb-Herkunftsländer Die meisten Airbnb-Reisenden stammen aus der Schweiz, USA, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und Kanada. Reisebericht Schweiz: Profil der Airbnb-Reisenden

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3 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Ob Uber oder Airbnb, sie beide nutzen, profitieren von gewachsenen öffentlichen Strukturen. Es ist an der Öffentlichkeit diese in die Schranken zu weisen. Sie sind Arbeitgeber oder Vetragsvermittler, entsprechende Sozialabgaben müssen von diesen eingefordert werden. Es sind einfach digitale Formen von Profitmachern aus dem frühen 19.Jh. Nur weil etwas digitalisiert ist, heisst es noch lange nicht, dass es sozial und demokratietauglich ist und wir alle Errungenschaften über Bord werfen müssen.
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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    Es wäre doch sinnvoll, solche Internetplattformen zu relokalisieren.
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    1. Antwort von W. Pip (W. Pip)
      Wie meinen? Eine Konkurrenzplattform nur für den Platz Schweiz? Oder Graubünden? Oder das Wallis? Wie wenn es das nicht gäbe. Bedeutungslos. Die Schweiz hat den Trend verschlafen und ist nun auf solche int. Plattformen angewiesen.
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