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Hauptsitz Zurich-Versicherung
Legende: Die Zurich-Versicherung beschäftigt am Zürcher Hauptsitz rund 1'200 Menschen. Keystone
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Abbau am Hauptsitz Jetzt doch: Zurich-Versicherung streicht Stellen in Zürich

  • Wieviele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre Stelle verlieren, sei noch unklar, sagte Zurich-Mediensprecher Frank Keidel. Das Online-Portal «Finews» schreibt von 200 Stellen, es stützt sich dabei auf unternehmensinterne Quellen.
  • Betroffen sei der Bereich Finanzen und Controlling am Hauptsitz in Zürich.
  • Das Management habe die Angestellten letzte Woche über die Massnahme informiert. Derzeit laufen die Verhandlungen mit den Mitarbeiter-Vertretern.
  • Vor rund zwei Wochen, bei der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen, gab die Zurich bekannt, dass sie Kosten sparen wolle.

So schnell kann es gehen: Vor zwei Wochen wollte der Konzern von Plänen, weltweit 8000 Stellen zu streichen, nichts mehr wissen. CEO Mario Grecco gab bekannt, die Zurich hätte das Ziel des Stellenabbaus aufgegeben. Der geplante Stellenabbau am Zürcher Hauptsitz stehe dazu nicht im Widerspruch, sagt heute Sprecher Riccardo Moretto:

Mit der Transformation wollen wir uns für die Zukunft rüsten.
Autor: Riccardo MorettoSprecher der «Zurich»

«Wir wollen unsere Strukturen im Finanzbereich am Konzernhauptsitz vereinfachen.» Das sei keine Sparmassnahme, es sei vielmehr so, dass sich die Branche und die Kundenbedürfnisse veränderten: «Mit der Transformation, dem Umbau, wollen wir uns für die Zukunft rüsten.»

Die Transformation, sprich Stellenabbau, soll bis im Herbst vollzogen sein. Ob es zu Kündigungen kommt, kann die Zurich noch nicht sagen. Sie schliesst auch nicht aus, dass in anderen Bereichen noch weitere Stellen gestrichen werden. Zur Zeit beschäftigt die Zurich an ihrem Hauptsitz in der Stadt Zürich rund 1200 Personen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Steiner  (pcsteiner)
    Am besten solche Versicherungen meiden...es gibt in der Schweiz genügend Versicherungsgesellschaften, die nicht nur den Aktionär im Sinn haben (Genossenschaften u.ä.). Ich habs schon lange erledigt...
  • Kommentar von Ueli Lieberherr  (UL)
    Die Gewinne den Chefs und Aktionären, die Verluste den Mitarbeitern und den Steuerzahlern und immer noch wählt das Volk rechte Parteien!!
    1. Antwort von W. Pip  (W. Pip)
      Offenbar haben Sie es noch nicht gemerkt: Die Unanständigkeit ist rechts wie links zu Hause. Und auch in der Mitte, der Mutter der freien Marktwirtschaft.
  • Kommentar von W. Pip  (W. Pip)
    Hauptsache, die Boni auf den Teppichetagen bleiben 6stellig. Mindestens.
    1. Antwort von Verena Casagrande  (Verena Casagrande)
      Genau Ihrer Meinung das Klein-Verdiener-Volk ist in der Schweiz Nebensache.