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Boris Francesco Jean Collardi, Chef von Julius Bär.
Legende: Boris Collardi hat in der Bankenwelt eine Blitzkarriere hingelegt – und verdient dabei nicht schlecht. Reuters
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Lohnerhöhung für Bankenchef Julius-Bär-Chef verdient 6,5 Millionen Franken

Boris Collardi, der Chef der Bank Julius Bär, hat 2016 ein Gesamtsalär von 6,5 Millionen Franken erhalten. Das sind über 300'000 Franken mehr als im letzten Jahr.
Die gesamte Chefetage kostete die Bank 18,4 Millionen Franken, 0,5 Millionen mehr als 2015. Allerdings umfasste die Geschäftsleitung Ende 2016 sieben Mitglieder, vor einem Jahr waren es noch sechs.

Die Gesamtvergütung der Mitglieder der Geschäftsleitung, einschliesslich des CEO, besteht aus einem bar ausbezahlten Basissalär, einer variablen bar ausgerichteten Vergütungskomponente sowie einer leistungsbezogenen variablen Komponente in Form von Aktien.

Julius Bär hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzerngewinn von 622 Millionen Franken geschrieben. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Vervierfachung. Doch dieser Vergleich ist irreführend. Im Vorjahr hatten Rückstellungen für den US-Steuerstreit den Gewinn deutlich gesenkt.

Diese Rückstellung sowie Restrukturierungskosten und Abschreibungen nicht mitgerechnet hat die Bank 2016 einen Konzerngewinn von 705,5 Millionen Franken erreicht, womit dieser knapp höher ausfällt als im Vorjahr (2015: 701,5 Millionen Franken).

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20 Kommentare

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  • Kommentar von A. von Burg  (avb)
    Das ist einfach pervers und wieder einmal der Beweis, wie krank unsere Gesellschaft ist. Kein Mensch kann so wertschöpfend sein. Und wenn von der immensen Verantwortung gesprochen wird, die solche Manager anscheinend tragen- sorry, aber das ist schlicht und einfach nicht wahr. In der Schweiz hat der exklusive Club der Reichen im letzten Jahr 15'400 neue Mitglieder erhalten. Insgesamt ist die Zahl der Millionäre hierzulande um 4,5 Prozent auf 358'500 gestiegen... Und anderswo sterben Hungernde...
  • Kommentar von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
    Von rechts bis links sind bei diesem Thema offenbar alle einer Meinung. Wer wählt nur all die Politiker, die stets im Sinne der Finanzlobby politisieren?
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Denken sie mal an die Blochergetreuen. Die politisieren für die Crème-de-la-crème und sagen, an allem seien die Ausländer schuld.
  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    Verdienen und erhalten ist nicht dasselbe.