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CEO Collardi: «Brexit-Beschluss hat Transaktionsvolumina erhöht»
Aus Tagesschau vom 25.07.2016.
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Wirtschaft Julius Bär verachtfacht Gewinn

Die Privatbank Julius Bär hat im ersten Halbjahr den Gewinn gegenüber dem Vorjahr vervielfacht. Das gute Resultat beruht aber vor allem auf Sondereffekten. Ohne diese Sondereffekte bleibt ein solides Ergebnis.

Logo der Bank Julius Bär.
Legende: Die Bank verzeichnet einen achtmal höheren Konzerngewinn als in der gleichen Vorjahresperiode. Keystone

Die Bankengruppe Julius Bär hat ein gutes Halbjahr hinter sich. Der Konzerngewinn fiel mit 362,1 Millionen Franken mehr als achtmal höher aus als im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen nahmen um 3,9 Prozent auf 311,4 Milliarden Franken zu.

Diese markante Verbesserung ist jedoch nicht primär das Resultat einer sprunghaften Verbesserung des Geschäftsverlaufs. Die Bank hat auch deutlich von Sondereffekten profitiert. So fiel im Vorhalbjahr eine Rückstellung von 326 Millionen Franken für die Beilegung des US-Steuerstreits an. Zudem haben sich die Ausgaben für Amortisationen und Abschreibungen halbiert (von 93,8 Millionen Franken auf 47,2 Millionen Franken).

Ohne Sondereffekte solide

Ohne diese Sondereffekte fällt das Ergebnis solide aus. Der bereinigte Gewinn stieg um 4,7 Prozent auf 402 Millionen Franken. Bei den Erträgen entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich.

So konnte Julius Bär im Zins- und Dividendengeschäft die Einkünfte deutlich steigern. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie im Handelsgeschäft jedoch waren die Erträge rückläufig, was die Bank vor allem mit der geringen Risikobereitschaft der Kunden erklärt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Wo sind die Leute nun, die so klug gerufen haben, der Brexit schade auch der Schweiz -in der Hauptsache die FDP-Angstschürer und ewigen EU -Turbos - wie immer, ist das Gegenteil eingetreten -dieselben Leute sind es, die auch ein Grundeinkommen für alle bekämpfen, die Umstände werden sie aber eines Tages zwingen, das gut zu heissen, weil es sonst noch mehr Unruhe gibt. Sie werden dann jedoch in ihre Privatdomizile flüchten wenn sie noch können.
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