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Wirtschaft Konzernumbau führt zu Verlust bei Kuoni

Der Reisekonzern hat im vergangenen Geschäftsjahr 2012 zwar den Umsatz kräftig gesteigert. Dennoch rutschte Kuoni in die roten Zahlen.

Der Ausstieg aus dem defizitären europäischen Reiseveranstaltergeschäft bescherte Kuoni unter dem Strich einen Verlust von 13,2 Millionen Franken. Den Umsatz konnte der Konzern dagegen um 14,4 Prozent auf 5,846 Milliarden Franken verbessern.

Zahlreiche Veräusserungen

Kuoni hatte Unternehmen in den Niederlanden, Spanien und Russland verkauft. Bei den Aktivitäten von Kuoni und Best Tours in Belgien und jene der Online-Hotelplattform Octopustravel wurde die Schliessung eingeleitet.

Per 7. März 2013 wurden die italienischen Aktivitäten von Kuoni und Best Tours ebenfalls abgestossen. Die neuen Besitzer übernahmen alle 400 Mitarbeitenden. Insgesamt kostet der Ausstieg aus den Veranstalteraktivitäten der fünf Länder 80 Millionen Franken, wie Kuoni  im September bekannt gegeben hatte. Davon sind 48,3 Millionen Franken im vergangenen Geschäftsjahr angefallen.

Auch aus dem Reiseveranstaltergeschäft in Frankreich will sich der Konzern jetzt zurückziehen. Die Aktivitäten würden ans lokale Management verkauft. Der Ausstieg dürfte 24 Millionen Franken kosten, die dem laufenden Geschäftsjahr verrechnet würden.

Video
Kuoni: Die unbekannte Revolution
Aus ECO vom 19.03.2012.
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