Lindt&Sprüngli macht Kasse – trotz hoher Rohstoffpreise

Lindt&Sprüngli konnte im ersten Halbjahr den Gewinn steigern. Trotz des guten Ergebnisses bereiten die hohen Rohstoffpreise dem Konzern Sorgen.

Lindt&Sprüngli hat in der ersten Jahreshälfte 55,8 Millionen Franken verdient. Das sind 14,3 Prozent mehr im Vorjahresvergleich.

Der Gewinn ist damit stärker gewachsen als der Absatz. Er bewegt sich eher am oberen Ende der Erwartungen der Branchenanalysten.

Mitarbeiterin sortiert frisch produzierte Pralinen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Lindt&Sprüngli profitiert von der Lust auf Süssigkeiten. Der Schokoladenhersteller kann im ersten Halbjahr 2014 punkten. Keystone

Preiserhöhungen für einzelne Produkte

Aussagekräftiger für die Entwicklung des Schokoladenhersteller wird aber die zweite Jahreshälfte. Dann steht das äusserst umsatzstarke Weihnachtsgeschäft an. Gemäss Lindt&Sprüngli, werden in den ersten sechs Monaten nicht einmal 40 Prozent des Jahresumsatzes erzielt.

Zu schaffen machen dem Unternehmen aber neben dem starken Franken, der das Wachstum dämpft und die Kosten für in der Schweiz produzierte und im Ausland verkaufte Schokolade nach oben treibt, auch die Rohstoffpreise. Wegen steigender Kosten für Kakaobohnen und -butter sowie für Milch und Nüsse mussten die Preise von einzelnen Produkten erhöht werden.

Bereits Mitte Juli war der Umsatz des ersten Halbjahres publiziert worden. Dieser fiel mit 1,2 Milliarden Franken 6 Prozent höher aus als im Jahr zuvor.