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Wirtschaft Mehr Fluggäste in stürmischen Zeiten

Die Swiss und auch ihre Konzernmutter Lufthansa haben 2012 mehr Passagiere befördert als im Jahr davor. Höhere Treibstoffpreise und die schwächelnde Konjunktur machen den Airlines das Leben jedoch zunehmend schwer.

Der Swiss-Mutterkonzern Lufthansa hat die Zahl seiner Flugpassagiere im vergangenen Jahr steigern können. Die Fluggesellschaften des Konzerns – dazu gehört auch die Swiss – transportierten zusammen 103 Millionen Passagiere. Das waren gute zwei Prozent mehr als 2011.

Swiss mit guter Auslastung

Die Swiss konnte gar ihren Passagierrekord aus dem Vorjahr verbessern. Sie beförderte 2012 15,8 Millionen Passagiere und damit rund drei Prozent mehr als im Vorjahr. Erfreulich für die Schweizer: Die Swiss konnte den wichtigen Sitzladefaktor verbessern, der die Auslastung der Maschinen beschreibt. Er lag im vergangenen Jahr bei fast 83 Prozent und damit gut ein Prozent über dem Wert von 2011.

Ob sich der Trend bei den Passagieren auch positiv auf die Ertragslage auswirkt, ist noch unklar. Nach Angaben der Swiss bleibt diese angespannt, weil das Kerosin teurer und die Tickets billiger werden. Die genauen Zahlen für das vergangene Jahr gibt die Swiss Mitte März bekannt.

Lufthansa spart

Der Mutterkonzern hat bereits auf die schwächelnde Konjunktur reagiert. Die Lufthansa hat ihre Kapazitäten kräftig gestutzt und verfolgt derzeit ein hartes Sparprogramm.

Gute Zahlen bei Easyjet

Der Billigflieger Easyjet konnte die Nachfrage in der Schweiz 2012 deutlich steigern. Auf Flügen ab und nach Basel nahm die Zahl der Passagiere um gut 17 Prozent auf 2,8 Millionen zu. Von und nach Genf flogen 5,6 Millionen Menschen - zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung auf den Schweizer Flügen stieg von 88 auf 90 Prozent.  

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1 Kommentar

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  • Kommentar von H. Wach, Luzern
    Man spricht von zunehmender Armut, von steigenden unbezahlbaren Mieten, von Unterdeckung der Pensionskassen, von steigenden Krankenkassenprämien, von Milliardendefiziten der IV, der AHV, von zu tiefen Löhnen, von zunehmender Umweltbelastung, usw. Und nun diese kontroverse Meldung: Irgendwie sind all diese Meldungen (z.B. auch die Zunahme der Autoverkäufe zu höheren Preisen) Schall & Rauch. Sie stumpfen ab. Die Gewerkschaften, Linken & Netten haben einen Erklärungsnotstand.
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