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Neues Abkommen angekündigt Mexiko emanzipiert sich im Freihandel

Legende: Video Merkel pflegt die Freundschaft mit Mexikos Präsident Peña Nieto abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 10.06.2017.
  • Mexiko will noch in diesem Jahr ein Freihandels-Abkommen mit der EU abschliessen.
  • Das sagte Präsident Peña Nieto nach einem Treffen mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel in Mexico-Stadt.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat bei ihrem Besuch in Mexiko für freien Handel geworben. Sie bedankte sich bei Präsident Enrique Peña Nieto am Freitagabend für sein «klares Bekenntnis zum Freihandel».

Merkel sprach sich zudem dafür aus, das neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mexiko zügig abschliessen und auch die politische Zusammenarbeit zu intensivieren. Der Handel zwischen Deutschland und Mexiko belief sich im letzten Jahr auf rund 16 Milliarden Euro.

Mexiko trifft Vorkehrungen

Peña Nieto äusserte die Hoffnung, die Verhandlungen mit der EU noch in diesem Jahr abzuschliessen. Die «Modernisierung» des bestehenden Abkommens werde hoffentlich zu einer «deutlichen Ausweitung unserer Handelsbeziehung» führen, sagte der Präsident.

Mexiko führt intensivere Freihandels-Gespräche mit der EU und anderen Ländern, weil die USA möglicherweise aus dem Nordamerikanischen Freihandelsabkommen Nafta aussteigen wollen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Die gute Seite der Trump-Präsidentschaft: Staaten sind gezwungen sich auf eigene Kräfte zu besinnen und neue Handels- und Aussenbeziehungen einzugehen, das setzt auch neue positive Energien frei, Festgefahrenes bewegt sich. Die Welt besteht nicht nur aus Trump, Putin, Erdogan. Wer hier in diesem Forum über Mexiko herzieht, ignoriert die Entwicklung, die Mexiko in den letzten 20 Jahren erreicht hat. Etwas was Trump verschweigt: Die Migrationszahlen Richtung USA nehmen seit Jahren ab.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Der Mexikanische Präsident sollte zuerst einmal Ordnung in sein Land bringen. Dann hätte das Land absolut keine Probleme, vielleicht wäre die Trumpsche Art für Mexiko gar nicht so schlecht. Doch irgendwie verwundert es nicht, dass sich Merkel im Namen der EU an einen Staat anbiedert, wo Korruption, Menschen- und Drogenhandel eine Schattenregierung bilden. Gleiches sucht sich immer desgleichen.
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  • Kommentar von Roland Gadient (Roland Gadient)
    Gleich und gleich gesellt sich ger, auch hier ist bei denen die Trittbrettfahrerei zu ende gegangen. Der Tante aus Berlin geht es doch nur darum Onkel Sam eins auszuwischen und sich für billige Arbeitsplätze für die deutsche Industrie einzusetzen, damit deren Exporte und Gewinne immer schön steigen auf Kosten der Arbeiter und mit dem billiegen € ( zu Lasten der Süd EU) schafft sich eine gute Basis. Das Schlimme ist dies macht man unter dem Deckmantel einer angeblich sozial denkenden C-Partei.
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