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Wirtschaft Milliarden-Klage gegen die Credit Suisse

Die Schweizer Grossbank hat eine neue Milliardenklage am Hals. Die Kläger werfen ihr ein mangelhaftes Gutachten vor, das die existenzielle Krise des Traditionshauses «Monte dei Paschi» mitverschuldet haben soll. Die Credit Suisse selbst hält die Forderung für unbegründet.

Im Jahr 2008 übernahm die italienische Bank Monte dei Paschi für neun Milliarden Euro die Banca Antonveneta – unmittelbar bevor die Finanzkrise eskalierte. «Monte dei Paschi» hatte sich mit dem Kauf der Konkurrentin völlig übernommen, musste im Anschluss mehrfach staatliche Hilfe beanspruchen und leidet noch heute unter den Folgen.

Nun macht die ehemalige Mehrheitsaktionärin des italienischen Traditionshauses die Credit Suisse mitverantwortlich für das Desaster. Sie wirft der CS vor, ein mangelhaftes Gutachten über den Wert der Banca Antonveneta erstellt zu haben, wie die «Sonntagszeitung» schreibt.

Zusammen mit der Mailänder Banca Leonardo und ehemaligen Stiftungsmitgliedern wurde die Credit Suisse deshalb beim Mailänder Zivilgericht auf drei Milliarden Euro Schadenersatz verklagt. In ihrem jüngsten Geschäftsbericht weist die CS die Forderung als «unbegründet» zurück.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von u .felber , luzern
    und das aus dem land der Mafia... warum nur überrascht mich das nicht. Hopp CS
  • Kommentar von Peter Meier , Zürich
    Haha, genau, eine Bank weiss nicht was sie tut, holt Hilfe bei einer anderen Bank und klagt dann die andere Bank ein weil sie in ihrer offensichtlichen Planlosigkeit fast zu Grunde ging. Hab' ich das soweit richtig verstanden?
    1. Antwort von F. Muster , Zürich
      Nein, nicht das ist das Problem. Sondern ein paar Mafiosi haben sich verzockt und wollen nun (weil es im Moment so üblich ist) sich über eine Schweizerbank wieder gesund stossen.
  • Kommentar von Karl Müller , Düdingen
    Ich weiss ja nicht, wie genau solche Gutachten lauten, setze jedoch voraus, dass ein Unternehmen wie die CS mit ihren Heerscharen von Juristen Verträge so abfasst, dass diese die Firma auch wirklich schützen. Wenn nicht, wäre das Problem grösser als der Everest und nicht zu bewältigen. Klar, dass klamme Wirtschaften und deren Vertreter versuchen, dort Geld zu holen wo noch was vorhanden ist.