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Wirtschaft Mit Starkstrom an die Spitze von Economiesuisse

Wie erwartet, wird der Chef der Energiekonzerns Axpo künftig den Wirtschaftsdachverband Economiesuisse leiten. Der Vorstand hat Heinz Karrer zum Nachfolger von Rudolf Wehrli bestimmt.

Axpo-Chef Heinz Karrer.
Legende: Heinz Karrer wird neuer Präsident des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse. Keystone

Bereits am 1. September soll Heinz Karrer beim Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse das Zepter übernehmen. Der Entscheid zur Wahl fiel laut dem Verband einstimmig. Karrer war bereits vor zweieinhalb Wochen vom Vorstandsausschuss für diese Position vorgeschlagen worden.

Karrer werde die Geschäfte aufgrund der zwölfmonatigen Kündigungsfrist bei der Axpo schrittweise übernehmen. In der Übergangszeit werden die Präsidiumsgeschäfte von den drei Vizepräsidenten geführt. Karrer werde aber an allen massgeblichen Entscheiden teilhaben, heisst es in einem Communiqué.

Eine erste wichtige Aufgabe wird insbesondere die Wahl eines neuen Direktors sein. Der bereits unter dem aus zeitlichen Gründen zurücktretenden Wehrli eingeleitete Findungsprozess wird gemäss Angaben des Verbands von Karrer weitergeführt.

Audio
Economiesuisse: Auf Karrer warten grosse Aufgaben
01:41 min, aus SRF 4 News aktuell vom 30.08.2013.
abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.

Zurück in ruhigere Gewässer

Der ehemalige Spitzenhandballer Karrer soll den Verband wieder in ruhigere Gewässer steuern. Im Frühsommer gaben sowohl Direktor Pascal Gentinetta als auch Präsident Wehrli ihren Rücktritt bekannt.

Zuvor war der Wirtschaftsdachverband wegen des verlorenen Abstimmungskampfs um die Abzocker-Initiative in die Kritik geraten. Im Februar gab zudem der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) wegen des Konflikts um den Schutz des Swiss-Made-Labels den Austritt aus dem Dachverband bekannt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Berthet , Dulliken
    Na dann prost! Zuerst die AXPO an die Wand fahren und dann den Vorort präsidieren? Sowas kann nur in der Schweiz passieren. In jedem anderen Land wäre so ein Manager weg vom Fenster. Aber wir üben uns ja in Mittelmässigkeit da reicht ein Handbaleer, da geht das wohl in Ordnung. Für die höheren Aufgaben holen wir die Fachleute dann aus Deutschland! Schlaf weiter liebe Schweiz.
    1. Antwort von Hans Haller , Kölliken
      Für höhere Jobs braucht es zwar keine Fachleute, nur gute Beziehungen und ein Head-Hunter der IN ist in der Szene, aber manchmal könnte es nicht schaden, wenn's jemand wäre, der was einigermassen verstehen würde.