Kein Geld mehr Modekette Yendi ist am Ende

Kundin von hinten fotografiert vor einem Yendi-Geschäft mit einem Kleiderständer davor Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ist pleite: Das Freiburger Modehaus Yendi hat keine Lösung für seine finanziellen Probleme gefunden. Keystone

  • Die Geschäftsführung der Modekette Yendi meldet Konkurs an. Sie begründet ihn mit dem schwierigen Geschäftsumfeld.
  • In einer internen Mitteilung hat sie die Filialen am Mittwoch darüber informiert.
  • Betroffen vom Konkurs der Modekette aus Bulle sind 110 Geschäfte mit 500 Beschäftigten.

Die Direktion bittet die Angestellten darin, weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen, damit «die bestmöglichen Verkäufe» erzielt werden könnten. Dies geschehe im Interesse aller.

Das Aus kommt nach gut 40 Jahren

Letzten Freitag war durchgesickert, dass Yendi in ernsthaften Schwierigkeiten steckt. Laut der Gewerkschaft Unia sind Mietverträge gekündigt und die meisten der 110 Geschäfte nicht mehr mit neuer Ware aufgefüllt worden. Die Gewerkschaft verlangte Garantien für das Personal.

Nach einer Unia-Mitteilung hatten in den letzten Wochen die Betreibungen gegen die Modekette zugenommen. Zudem seien Mietverträge gekündigt worden.

Das Modehaus Yendi mit Sitz im freiburgischen Bulle wurde 1976 gegründet.