Monti wird Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnen

Das World Economic Forum 2013 steht unter dem Motto «Widerstandsfähige Dynamik». Zu den Hauptrednern gehören der Ministerpräsident Italiens, Mario Monti, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Grossbritanniens Premierminister David Cameron.

Fast 50 Staats- und Regierungschefs werden am Weltwirtschaftsforum (WEF) erwartet, das vom 23. bis am 27. Januar in Davos stattfindet. Unter ihnen Mario Monti, Angela Merkel und David Cameron. Letztere hatten am WEF 2012 gänzlich unterschiedliche Standpunkte vertreten.

Auch der russische Premierminister Dmitry Medwedew macht seine Aufwartung, nachdem er letztes Jahr nicht nach Davos gereist war. Aus der Schweiz hat sich fast die ganze Regierung angekündigt. Nur Justizministerin Simonetta Sommaruga fehlt.

China und die USA werden nicht in der üblichen hochrangigen Präsenz vertreten sein. Der Gründer und Präsident des WEF, Klaus Schwab, begründete dies mit dem Regierungswechsel in China und der zweiten Amtszeit von US-Präsident Barack Obama. Ebenfalls fehlt der französische Präsident François Hollande.

Mario Monti mit Zeigefinger Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Als erster wird am WEF Mario Monti sprechen – nach den Begrüssungsworten von Bundesratspräsident Ueli Maurer. keystone/archiv

«Widerstandsfähige Dynamik»

Auf der Liste stehen auch Zentralbanker wie der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi und der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, Thomas Jordan. Ebenso ist die Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, präsent.

Unter den 2500 Teilnehmern werden 1500 Top-Manager aus über 100 Ländern vertreten sein.

Das Motto der 43. WEF-Jahrestagung lautet «Widerstandsfähige Dynamik». Laut WEF-Präsident Schwab soll über Auswege aus der Abwärtsspirale von Sparmassnahmen und Rezession nachgedacht werden. Künftiges Wachstum brauche Dynamik, erklärte er. Schwab wünscht sich auch mehr Optimismus und Vertrauen für die Zukunft.

Mehr Widerstandskraft gegen globale Risiken

Auch die Gefahren durch den Klimawandel sowie die Konflikte in Syrien und Mali sollen Thema sein. Im Fokus ist auch die Stärkung der Widerstandskraft von Staaten gegenüber erheblichen globalen Risiken. Mit Widerstandsfähigkeit könne man plötzliche Schocks überstehen. Beides, Widerstandsfähigkeit und Dynamik, sei in der gegenwärtigen Lage nötig.