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Bis Ende Juni 2020 Nestlé startet Rückkauf eigener Aktien

  • Der Verwaltungsrat hat einem entsprechenden Programm zugestimmt, wie Nestlé am Dienstag mitteilte.
  • Der Nahrungsmittelkonzern lanciert damit einen Gegenangriff, nachdem der Einstieg des aktivistischen US-Investors Daniel Loeb für Gesprächsstoff gesorgt hat.
  • Loeb hatte am Montag vom Nestlé-Management unter anderem den Verkauf der L'Oréal-Beteiligung und damit verbunden grossangelegte Aktienrückkäufe gefordert.
  • Es soll am 4. Juli 2017 beginnen und bis Juni 2020 abgeschlossen sein. Ein großer Teil der Transaktionen dürfte allerdings auf die Jahre 2019 und 2020 fallen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von John Johnson (Kelten)
    Oh, bei diesem drohenden Nestle-Management-Investoren-Machtkrieg versucht Nestle nun mit Rückkäufen die Machtsicherstellung gegenüber Loeb zuvorzukommen, welcher über den Hedgefonds Third Point für 3,5 Milliarden Dollar einen Anteil von gut einem Prozent an Nestlé gesichert hat; und eigentlich ebenfalls Aktienrückkäufe forderte. Scheinbar will Loeb einfach kurzfristig Kohle machen. Nachhaltigkeit intressiert Loeb kaum: Loeb scheint ein "Gambler-Spekulant" zu sein, kein Investor mit Weitblick.
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Wo ist die Schlagzeile SRF, weshalb sollen Aktienrückkäufe einer Firma dies wert sein?
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    1. Antwort von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
      Weil diese Firma rund 10% des SMI ausmacht und von zentraler Bedeutung fuer die Schweizer Wirtschaft ist.
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    2. Antwort von John Johnson (Kelten)
      Nestle bekräftigte die Beibehaltung ihrer Strategie. Evt. verkauft Nestle das Süsswarengeschäft in den USA, um gleichzeitig in den Ausbau der Nahrungs- und Getränkekategorien zu investieren, die ein hohes Wachstum aufweisen. Zudem werden Wachstumsmöglichkeiten (Zukäufe) im Gesundheitsbereich verfolgt. Das Nestle-Management tut gut daran frühzeitig Massnahmen einzuleiten um allfälligen "unfreundlichen Übernahmen" zuvor zu kommen.
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