Neue Strategie von Oettinger Davidoff führt zu tieferem Umsatz

Die Oettinger Davidoff Group hat 2012 einen Umsatzrückgang verbuchen müssen. Im Kerngeschäft mit Premium-Zigarren konnte das global tätige Basler Unternehmen jedoch zulegen.

Der Umsatz der Basler Oettinger Davidoff Group (ODG) ist 2012 um 3 Prozent auf 1,23 Milliarden Franken gesunken. Der Konzern begründete den tieferen Umsatz mit der Konzentration auf das Kerngeschäft.

Die neue Strategie hat jedoch Devestitionen im Tankstellen-Shop-Geschäft und die Restrukturierung des Distributions- und Grosshandelsgeschäfts zur Folge.

Die noch nicht abgeschlossene Neuausrichtung führte auch zu einem Stellenabbau. Die Zahl der Mitarbeitenden verringerte sich um 3 Prozent auf weltweit 3590.

In ihrem Kerngeschäft konnte ODG zulegen: Der Absatz eigener Zigarren-Marken nahm um 5 Prozent zu. Um hohe Lagerbestände abzubauen, fuhr das Unternehmen indes die Produktion von 34,4 auf 31,2 Millionen Zigarren zurück.

Die neue Strategie koste zwar Umsatz, sie stärke aber die Ertragslage. Wie diese konkret aussieht, gibt das Unternehmen nicht bekannt. Als Familienunternehmen hält ODG die Gewinnzahlen unter Verschluss.