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Doris Leuthard.
Legende: Doris Leuthard mit Stadler-Chef Peter Spuhler (2. von links) beim Rollout des Stadler-Hochgeschwindigkeitszuges Giruno im Mai 2017. Keystone
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Neues Mandat Stadler holt alt Bundesrätin Leuthard in den Verwaltungsrat

  • Der Zughersteller Stadler holt Doris Leuthard in den Verwaltungsrat.
  • Die ehemalige Bundesrätin soll an der Generalversammlung am 30. April gewählt werden, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess.

In einem Communiqué des Zugherstellers wird Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler wie folgt zitiert: «Wir freuen uns sehr, dass sich Doris Leuthard bereit erklärt hat, uns im Verwaltungsrat zu verstärken. Sie ist dank ihrer ausgewiesenen Fachkompetenz in Verkehrs- und Infrastrukturfragen sowie ihrer politischen Erfahrung als ehemalige Bundesrätin und Verkehrsministerin ein grosser Gewinn für den Verwaltungsrat und für Stadler.»

Als Ex-Verkehrsministerin zum Zughersteller

In der Politik wurde zuletzt über eine Wartefrist für ehemalige Mitglieder des Bundesrats diskutiert. Wie das Unternehmen betonte, halte Leuthard mit ihrer Kandidatur im kommenden Jahr die politisch geforderte Karenzfrist von einem Jahr ein. Sie ist jedoch bereits in diesem Frühjahr in die Verwaltungsräte von Coop, Bell Food und Transgourmet gewählt worden.

Leuthard war von 2006 bis Ende 2018 Bundesrätin und stand ab 2010 dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) vor. In den Jahren 2010 und 2017 amtete sie als Bundespräsidentin. Zuvor war sie von 1999 bis 2006 Nationalrätin sowie von 2004 bis 2006 Parteipräsidentin der CVP Schweiz. Ihre berufliche Karriere hatte sie als Juristin und Anwältin im Kanton Aargau gestartet.

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Spuhler ist ein erfolgreicher Geschäftsmann. Er wird schon wissen, warum er Doris Leuthard in den Verwaltungsrat holt. Dort wird es kaum darum gehen, ob die Vignettenpflich auch für LKWs gilt;-)
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  • Kommentar von Oskar Schneider  (Oski2)
    Einmal anders, man muss sich fragen wie kann man alle diese schönen teuren "Pöschteli" in allen Geschäften die viel Geld verschlingen eliminieren. Denn das ist alles nur wertloser "Overhead" der Geld von den wirklich Arbeitenden wegnimmt. Geht etwas falsch werden es immer die "anderen" sein die die Schuld tragen und Ausbaden/Stempeln muss am Ende der produzierende Arbeiter bis er auch da ausrangiert ist und mit Glück Sozialhilfe bekommt. Und die Wertlosen? Bekommen noch einen Boni.
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  • Kommentar von Karl Ramsauer  (arahuana)
    Also dann Cassis in den Verwaltungsrat der Phillip Morris - gleich nach seiner Abwahl !
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