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Wirtschaft Österreichische Krisenbank bettelt wieder um Geld

Die österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria braucht eine neue Soforthilfe. Schwindende Eigenmittel und der Blick auf den Jahresabschluss sorgen für wenig Hoffnung – bis Ende November ist neue staatliche Hilfe nötig.

Logo der Bank.
Legende: Die österreichischen Steuerzahler werden wohl für die Hypo Alpe Adria noch mehr zahlen müssen. Keystone

Der bevorstehende Jahresabschluss sorgt bei der notverstaatlichten österreichischen Bank Hypo Alpe Adria offenbar für rauchende Köpfe: Eine neue staatliche Hilfe bis Ende November ist nötig, teilte die Bank laut Nachrichtenagentur APA mit.

Fast 4 Mrd. Euro Steuergelder verpulvert

Wie hoch der benötigte Betrag genau ist, steht noch nicht fest. Es wird von rund einer Milliarde Euro ausgegangen. Erst im September hatte die Hypo Alpe Adria eine Kapitalspritze von 700 Millionen Euro erhalten.

Die Krisenbank war 2009 nach nur zwei Jahren von der BayernLB an Österreich verkauft und dann notverstaatlicht worden. Bisher hat das die Alpenrepublik 3,8 Milliarden Euro an Steuergeld gekostet.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Die EU sei ein Erfolgsmodell. Der Beitritt zur Union habe Österreich wirtschaftlichen Aufschwung beschert, so Wolfgang Schüssel an der öffentlichen Veranstaltung anlässlich des Europa Forums in Luzern. Tja, hier wurden die negativen Aspekte der EU mit keinem Wort erwähnt und der wohlhabenden Schweiz mit vielen "Lockvögeln" der Beitritt in die Union schmackhaft gemacht. Und nun kreiselt es wieder in Österreich.
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    1. Antwort von R.käser, Zürich
      Wir schaffen Kriesenbanken auch ohne EU.
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    2. Antwort von Marcel Chauvet, Weißenstadt
      @Zelger:Es stimmt sehr verdrießlich was man hier immer lesen muss: Die ganze Malaise wurde doch von den Banken selbst und nicht von der EU verursacht und der österreichische, womöglich auch noch der deutsche Steuerzahler, weil die BayernLB mitbeteiligt war, sollen die versalzene Suppe auslöffeln. Im übrigen trifft es absolut zu was Wolfgang Schüssel gesagt hat. Das BIP Österreichs hat sich seit EU/€ Beitritt beinahe verdoppelt, Österreich ist im wahrsten Sinne des Wortes eine blühende Landschaft
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