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Wirtschaft Panikverkäufe wegen sinkendem Ölpreis

Der Rückgang des Ölpreises hat zu Panikverkäufen an der Börse in Dubai und anderen Handelsplätzen der Region geführt. Der Dubai General Index fiel um 7,6 Prozent – der grösste Rückgang seit sechs Jahren.

Mehrere Personen an der Dubaier Börse.
Legende: Die rasante Talfahrt des Ölpreises hat auch Unruhe an der Dubaier Börse ausgelöst. Reuters

In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat der Rückgang des Ölpreises zu Panikverkäufen an der Börse geführt. Der Dubai Financial Market General Index (DFMGI) fiel um 7,6 Prozent. Das ist der grösste Rückgang seit sechs Jahren.

In Abu Dhabi betrug das Minus 3,6 Prozent und in Katar 5,9 Prozent. In der Region wird befürchtet, dass die Regierungen der Ölförderländer wegen der fallenden Preise ihre Ausgaben verringern könnten. Damit würden wichtigen Unternehmen die Aufträge wegbrechen.

Erdöl ist so billig wie seit fünfeinhalb Jahren nicht mehr. Am Freitag kostete ein Fass (159 Liter) der richtungsweisenden Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee weniger als 62 Dollar. Noch im Sommer mussten dafür mehr als 100 Dollar bezahlt werden.

Eine der Ursachen der Rohöl-Schwemme liegt in den USA, die den Rohstoff mit Hilfe der umstrittenen Fracking-Technologie aus Schiefergestein herauslösen und damit neue Vorkommen erschliessen. Einige Experten vermuten daher, dass Saudi-Arabien als grösstes Ölförderland durch die niedrigen Preise die ungeliebte Konkurrenz aus dem Markt drängen möchte.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Halbeisen, Bronschhofen
    Die Preise sollten nun bei uns nicht ins Bodenlose fallen und in ein paar Monaten wieder explodieren.
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  • Kommentar von Fritz Leisinger, Lörrach
    Das wäre jetzt die Chance für die europäische Automobilindustrie, die Schubladen aufzumachen, die Pläne des Perpeduum Mobile rauszuholen und zu bauen. Sie liegen schon lange in der Schublade, aber die Autoindustrie hat die meisten Ölaktien. Und die Saudis dürfen wieder Kamele züchten, sich nach Mekka orientieren und der friede kann im Nahen- u. Mittleren Osten einziehen. Die Amis müssen sich neue Ausreden für " Out of Area" Einsätze überlegen und meine Jungs kommen heim aus Afghanistan. Yeah !!!
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    1. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      Jaja, das Perpetuum Mobile, davon sprach man schon, als ich noch ganz klein war, schon mein Grossvater mütterlicherseits hat es jahrelang versucht, selber herauszufinden, aber auch er ist, wohl am Gesetz der Schwerkraft, letztlich gescheitert. Nicht, weil es nicht funktionieren würde, eher noch, weil Keiner es kann, der behauptet, es wäre möglich. Die Anderen aber wissen längst, dass es im irdischen Bauplan halt leider nicht vorgesehen ist. So wenig wie das ewige Leben...
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    2. Antwort von Rolf Künzi, Winterthur
      Wir latschen ja das Leben lang in einem "Perpetuum Möbel" rum und merken es nicht, warum also noch eines erfinden? Es ist eben kein Objekt, es ist unendlich und offen und akausal, das ist ja das schöne. Wir können die Technik schon verbessern. Doch wir können die Prinzipen dahinter nicht ausreisen, nur verfeinern. Der Schlüssel liegt in der Energieform wie Sonne und dunkler Materie vermute ich mal. In 100 Jahren haben wir das Energiproblem geknackt.
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    3. Antwort von fritz mustet, zurich
      Das perpetomobile ist realisierbar, der vortrag von prof Turtur an der zensurkonferenz in der schweiz hat mich zu der überzeugung gebracht das es gehen kann. Ein patent hat prof. Muammer Yildiz auf sei Magnetmotor, der an verschieden Europäischen Unis vorgestellt und in einzelteile zerlegt wurde. Es geht, aber es wird uns glauben gemacht das es eine Utopie sei um die abhängigkeit und somit kontrolle zu wahren. Die Geschichte von Tesla zeigt das Vorgehen, verleumdung und drohung. Freie Energie
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