Zum Inhalt springen

Wirtschaft Pariser Justiz nimmt Bank Reyl ins Visier

Frankreich hat Ermittlungen gegen die Genfer Bank Reyl eingeleitet. Es geht um Geheimkonten des früheren französischen Budgetministers Cahuzac.

Noch will die Genfer Bank Reyl nicht offenlegen, was ihr die französische Justiz konkret vorwirft. Reyl & Cie. gab nur bekannt, dass in Frankreich ein Ermittlungsverfahren gegen sie eröffnet wurde. Es gehe dabei um nicht deklarierte Konten des früheren französischen Budgetministers Jérôme Cahuzac.

Am Dienstag wurde der Generaldirektor der Bank von französischen Untersuchungsrichtern angehört. Sie hätten daraufhin entschieden, ein Verfahren einzuleiten, teilte Reyl weiter mit. Die Bank sei damit zwar nicht einverstanden. Aber es gebe ihnen die Möglichkeit, Fakten richtigzustellen. Die Bank habe sich jederzeit an die Gesetze gehalten.

Wegen der Affäre um nicht deklarierte Konten bei der Reyl-Gruppe war Cahuzac im März zurückgetreten. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Geldwäscherei und Steuerhinterziehung.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.