Richemonts Weihnachtsgeschäft: Weniger gut als erwartet

Der Luxusgüterkonzern konnte im letzten Quartal seinen Umsatz steigern, wenn auch weniger als prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen gar markant gesunken.

Eine Frau trägt eine Luxus-Armbanduhr. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zum Konzern Richemont gehören unter anderem die Unternehmen Cartier, IWC, Montblanc oder Net-A-Porter. Keystone

In den drei Monaten bis Ende Dezember 2012 nahmen die Verkäufe bei Richemont um neun Prozent auf 2,862 Milliarden Euro zu. Das teilte der Hersteller von Edeluhren und teurem Schmuck mit. Analysten hatten jedoch mit einem Wachstum von zehn Prozent gerechnet. Im vergleichbaren Quartal 2011 hatte Richemont die Verkäufe um 24 Prozent gesteigert.

In den ersten neun Monaten des bis Ende März dauernden Geschäftsjahres stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 7,97 Milliarden Euro. In Lokalwährung resultierte ein Plus von neun Prozent. In allen Regionen verzeichnete Richemont zweistellige Zuwachsraten. Die wichtigsten Regionen waren dabei Asien-Pazifik mit einem Umsatz von 3,22 Milliarden Euro und Europa mit einem Umsatz von 2,87 Milliarden Euro.

Die weiteren Aussichten in Asien seien jedoch schwer abzuschätzen, erklärte Richemont. Es sei derzeit unklar, wie sich das Geschäft in der Region Asien-Pazifik in naher Zukunft entwickeln werde.