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Wirtschaft SBB baut Take-away-Angebot aus

Angesichts der allmählichen Abschaffung der Minibars ab Ende nächsten Jahres passt die SBB ihr Verpflegungs- und Getränkeangebot in den Intercity- und Eurocity-Zügen an. Das Take-away-Angebot in den Speisewagen wird ausgebaut.

Blick auf einen SBB-Bistrowagen.
Legende: Ab Ende 2017 soll das neue Verpflegungskonzept auf der gesamten SBB-Speisewagenflotte eingeführt werden. Keystone

Die SBB hat ihre Speisekarte für den Speisewagen und das Take-away-Angebot vollständig überarbeitet. Dies angesichts der geplanten Einstellung der Minibars. Das betrifft auch die Starbucks-Wägen: Neu würden nur noch Heissgetränke, jedoch keine Cookies und Muffins mehr serviert.

Das Konzept werde ab Ende Monat auf einem ersten Speisewagen umgesetzt, teilte die SBB mit. Ab Ende 2017 erfolge Schritt für Schritt die Einführung des neuen Verpflegungskonzepts auf der gesamten Wagenflotte.

Diese werde mit der Beschaffung der neuen Züge – dem Fernverkehrs-Doppelstockzug und dem Gotthardzug Giruno – von heute rund 90 auf über 120 Speisewagen im Jahr 2021 vergrössert.

Anfang Jahr gab die SBB das Aus der Minibars bekannt, die nach rund siebzig Jahren ab Ende 2017 schrittweise aus den Zügen verschwinden werden. Mit dieser Neuausrichtung will die SBB den Verlust in der Bahngastronomie auf einen einstelligen Millionenbetrag verringern.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Ich wäre dafür, dass die SBB eher auf den Perrons die Verpflegungsmöglichkeiten ausbauen. Jetzt kommt der Winter, die gewöhnlichen 20 bis 50minütigen Verspätungen der S-Bahnen in der Agglomeration ZH zu Abendessenszeit an jedem Tag, wenn eine einzige Schneeflocke auf die Geleise fällt, wären mit etwas Verpflegung immerhin etwas entlastet. Essen, warme Decken für Frauen in Büro-Outfit... wäre echt kundenfreundlich... ;)
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    1. Antwort von Urs Rösli (Ursus-Beatus)
      Sie haben mir mit Ihrem Text ein Lachen entlockt. Danke, Manuela Fitzi :-)
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    2. Antwort von Giovanni Rana (G.R)
      Die zürcher können ja auch nicht autofahren so bald eine schneeflocke fällt aber entlang der strassen hat es auch nicht mehr verpflegungsmöglichkeiten
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    3. Antwort von W Streuli (Wernu)
      @Frau M.Fitzi, wieso eröffnen Sie auf den Perrons der S-Bahn keinen Verpflegungsstand? z.B Züri Gschnätzlets, oder was auch immer in ihrem Kt.ZH so "in" ist. Wäre vielleicht eine Marktlücke, um frierenden S-Bahn Kunden, denen der Magen knurrt, eine ideale Zwischenlösung zu bieten, vorausgesetzt die S-Bahnen bleiben bis auf weiteres unpünktlich :D
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Fragt sich nur, ob es auf der Strecke Luzern-Zürich auch wieder Take-Awad SPEISEWAGEN geben wird, was heute seit vielen Jahren nicht mehr der Fall ist. Die Minibars sind bei den Gästen sehr beliebt, kann man doch am Sitzplatz seinen Kaffee etc. bestellen und konsumieren. Die SBB ist weiterhin auf Abbaufahrt.
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  • Kommentar von Benedikt Rosenberg (Amadeus)
    Alles abschaffen. Das aromatisierte Kaffeewasser ist eh viel zu teuer. Was kostet heute eine solche Brühe im Speisewagen, sfr. 5.-- oder sogar mehr? In Italien kostet ein Espresso in der Regel zwischen 1 und 1.40 Euro, aber das ist guter Kaaffeeeeee! Dazu noch ein Gipfeli im Speisewagen für 2 Fr. und die Hälfte verbrösselt schon in den Händen! Besser, ich werfe das Geld gleich zu Zugfenster raus, dort findet es eventuell ein armer Jolli und der hat garantiert mehr davon als dieser Starbucks.
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