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Wirtschaft Schweizer Bauern werden immer reicher

Fast eine halbe Million Franken beträgt im Schnitt das Eigenkapital der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe. Das sind 40 Prozent mehr als noch vor 20 Jahren. Erfolgreich sind aber nur jene Betriebe, welche die neuen Rahmenbedingungen als Chance sehen.

Legende:
Durchschnittliches Eigenkapital der Schweizer Bauernbetriebe Agroscope

Realität ist: Pro Tag geben drei Schweizer Bauern ihren Betrieb auf. Und: Die Abnahmepreise für landwirtschaftliche Produkte sind in den vergangenen 20 Jahren um ein Viertel gefallen. Eine andere Tatsache ist aber auch: Die Schweizer Bauern, die im Geschäft geblieben sind, verfügen heute über mehr Eigenkapital.

Vor zwanzig Jahren betrug das Eigenkapital eines Schweizer Bauernbetriebes im Durchschnitt rund 327‘000 Franken. Seither werden die Bauern kontinuierlich reicher. 2012 war das durchschnittliche Eigenkapital auf 465‘000 Franken angewachsen. Dies entspricht einer Zunahme von mehr als 40 Prozent.

Jene Bauern konnten profitieren, die sich an die neuen Gegebenheiten angepasst und ihren Betrieb verändert haben.

In den folgenden Bildern stellen wir vier Beispiele erfolgreicher Landwirte vor:

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48 Kommentare

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  • Kommentar von Hermann Dür , Burgdorf
    Leider praktisch eine Null-Aussage mit politisch eher irreführender Suggestion. Wie sähe die Vermögenslage aus, wenn man alle Bauern gezählt hatte, also auch die, die nicht überlebt haben ? Und "immer reicher" suggeriert "wirtschaftlich immer besser gestellt", also weniger auf Zahlungen angewiesen. Diese Betrachtung wäre aber völlig falsch, weil dazu das Einkommen oder die Eigenkapitalrentabilität betrachtet werden müsste. Erschreckend wäre übrigens die Kennzahl "Einkommen je Arbeitsstunde" ...
  • Kommentar von Marc Binder , Illnau
    ... Aus eigener Erfahrung kann ich sagen. Leute vom RAV haben schon nach 6 h Stunden
  • Kommentar von Marc Binder , Illnau
    ... da muten 500000 Fr. ( 25 %) EK gerade zu lächerlich an. Liebe SRF Manipulatoren, Nachilfe in Betriebswirtschaft tut not. Bringen Sie doch mal den im Durchscnitt erwirtschafteten Arbeitsverdienst / h, den durschnittlichen Cash Flow. Wir Landwirte kalkulieren mit hohem Risiko und haften mit unseren Höfen auf welchen unsere Familien leben. Die Margen sind eng und die Arbeitszeiten lang. Wenn es wirklich so attraktiv wäre würden nicht täglich so viele aufhören.