Schweizer Bauern werden immer reicher

Fast eine halbe Million Franken beträgt im Schnitt das Eigenkapital der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe. Das sind 40 Prozent mehr als noch vor 20 Jahren. Erfolgreich sind aber nur jene Betriebe, welche die neuen Rahmenbedingungen als Chance sehen.

Durchschnittliches Eigenkapital der Schweizer Bauernbetriebe

Realität ist: Pro Tag geben drei Schweizer Bauern ihren Betrieb auf. Und: Die Abnahmepreise für landwirtschaftliche Produkte sind in den vergangenen 20 Jahren um ein Viertel gefallen. Eine andere Tatsache ist aber auch: Die Schweizer Bauern, die im Geschäft geblieben sind, verfügen heute über mehr Eigenkapital.

Vor zwanzig Jahren betrug das Eigenkapital eines Schweizer Bauernbetriebes im Durchschnitt rund 327‘000 Franken. Seither werden die Bauern kontinuierlich reicher. 2012 war das durchschnittliche Eigenkapital auf 465‘000 Franken angewachsen. Dies entspricht einer Zunahme von mehr als 40 Prozent.

Jene Bauern konnten profitieren, die sich an die neuen Gegebenheiten angepasst und ihren Betrieb verändert haben.

In den folgenden Bildern stellen wir vier Beispiele erfolgreicher Landwirte vor:

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Schweizer Bauern werden immer reicher

    Aus ECO vom 8.9.2014

    Der Schweizer Bauernverband beklagt das Bauernsterben. Jeden Tag geben in der Schweiz drei Bauernhöfe ihren Betrieb auf. Doch eine andere Tatsache ist: Jene Betriebe, die im Geschäft bleiben, wachsen. Im Durchschnitt verfügen Bauernbetriebe über ein immer höheres Eigenkapital. In zwanzig Jahren hat es um rund 40 Prozent zugenommen.