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Liniendiagramm Exporte seit 2008
Legende: Trotz des Wachstums im letzten Halbjahr haben die Schweizer Exporte den Rekordwert von 2008 nicht wieder erreicht. SRF
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Wirtschaft Schweizer Exporte nehmen wieder etwas zu

Die Schweizer Wirtschaft exportiert wieder etwas mehr in andere Länder. Im ersten Halbjahr 2014 haben die Exporte zugenommen. Von der gesteigerten Nachfrage nach Schweizer Produkten profitieren die meisten Exportbranchen. Neu weist die Handelsbilanz einen Rekordüberschuss von 13,8 Mrd. Franken aus.

Video
Schweizer Exporteure melden gute Zahlen
Aus Tagesschau vom 22.07.2014.
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Die Schweizer Wirtschaft exportiert wieder mehr in andere Länder. Im ersten Halbjahr 2014 haben die Ausfuhren um 2,7 Prozent zugenommen. Neu weist die Handelsbilanz einen Rekordüberschuss von 13,8 Mrd. Franken aus.

Die Ausfuhren nach Europa haben Fahrt aufgenommen. Die Lieferungen in die USA und Grossbritannien erreichten laut Eidgenössischer Zollverwaltung einen Höchststand.

Allerdings nahm der Handel mit Lateinamerika ab. Auch in die europäischen Länder Italien und die Niederlande wurde weniger geliefert.

Sieben der zehn wichtigsten Exportbranchen konnten zulegen. Die chemisch-pharmazeutische Industrie – die umsatzstärkste Branche – verzeichnete ein Plus von 4,4 Prozent.

Audio
Schweizer Maschinen, Medikamente und Uhren sind gefragt
01:22 min, aus Rendez-vous vom 22.07.2014.
abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.

Schweizer Uhren wieder mehr gefragt

Von der Exportnachfrage konnten auch die Uhrenhersteller profitieren. In den ersten sehs Monaten des Jahres betrug das Uhrenexport-Volumen 10,53 Mrd. Franken, was einer Steigerung von 3,0 Prozent entspricht. Auch die Maschinen- und Elektronikindustrie legte zu.

Stagnation erfuhr hingegen die Nahrungs- und Genussmittelbranche. Im Minus lagen die Ausfuhren von Präzisionsinstrumenten, Fahrzeugen sowie von Textilien Kleidern und Schuhen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von W. Pip , Züri
    Hurra, die Wachstumsjünger haben wieder einen Fetisch zum feiern! Wie Gottesanbeterinnen versammeln sie sich vor PowerPoint-Präsentationen mit nach oben zeigenden Kurven, während der Rest der Gesellschaft längst weiss: what goes up must come down. Und die tarnfarbene Haut der Gottesanbeterinnen schützt sie irgendwann auch nicht mehr vor der Echse...
  • Kommentar von Stephanie Hunziker , Windisch
    Yes we can! Ohne EU Mitgliedschaft!
    1. Antwort von P.Bürger , Schaffhausen
      Würden sie sich etwas vertiefter mit der Materie auseinander setzen, würden sie hier nicht so jubeln. Die EU ist unser wichtigster Handelspartner.Im 1. Quartal legte der Handel mit der EU 3.2 % zu und erreichte 57 Mia. Fr.!Ohne bilaterale Verträge würde dies nicht so aussehen. Also, nachdenken & nicht zu früh jubeln,als wären wir die Helden!Ohne gute Handelsabkommen mit der EU stehen sie vielleicht schon morgen auf der Strasse & jammern dann!So schnell kann das gehen!
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Die Kehrseite der fulminanten CH Exportindustrie: Die Glücklichen sind nur die Firmen. Der Steuerzahler muss diesen Erfolg teuer bezahlen. Denn in der Eidg. Zollverwaltung herrscht reges Treiben. Jedes exportierte Produkt muss auf Deklaration genau überprüft werden. Dies erfordert zusätzliches Personal und mehr Bundesgelder, also von uns Steuerzahlenden. Das sind die sauren "Früchte" der vielgelogen Freihandelsabkommen, in die wir beissen müssen, damit die Exportzahlen in die Höhe steigen. .