Sinkender Ölpreis: Stellenabbau bei Halliburton

Der rasante Ölpreisverfall wirkt sich immer stärker auf die Energiebranche aus. Mehrere US-Unternehmen haben deshalb Stellenstreichungen angekündigt.

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Bildlegende: Eine Ölförderanlage im US-Bundesstaat North Dakota. Keystone

Seit vergangenem Sommer sind die Ölpreise um rund 50 Prozent eingebrochen. Der US-Öldienstleister Halliburton streicht deshalb mehr als 6000 Arbeitsplätze, wie das Unternehmen mitteilte. Das sind 6,5 bis 8 Prozent der Belegschaft. Alle Bereiche seien betroffen, hiess es. Der Abbau stehe im Zusammenhang mit der geplanten Fusion mit dem Konkurrenten Baker Hughes.

Auch andere Unternehmen betroffen

Baker Hughes will seinerseits 7000 Angestellten kündigen. Der Ölpreis-Rückgang sorgte auch anderswo bereits für Sorgenfalten. Der weltgrösste Anbieter von Dienstleistungen zur Öl-Förderung, der US-Konzern Schlumberger, entlässt 9000 Mitarbeiter.