Gelber Riese baut um Sparübung soll Post-Umsatz ankurbeln

Eine Post-Filiale. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Solche Post-Filialen soll es nach dem Willen des Managements in Zukunft nicht mehr so viele geben. Keystone

  • Die Schweizerische Post will bis ins Jahr 2020 insgesamt 280 Millionen Franken einsparen.
  • Mit dieser Präzisierung der Strategie «2017-2020» soll laut der hauseigenen Personalzeitung der Umsatz um 780 Millionen Franken gesteigert werden.
  • Bereits im Herbst hatte die Post angekündigt, dass von der Umstrukturierung 1200 Mitarbeiter betroffen sein werden.

Zur neuen Strategie gehört unter anderem der Umbau des Poststellennetzes: Bis 2020 soll die Zahl der Zugangspunkte von 3700 auf mindestens 4000 erhöht werden. Dafür soll es statt wie heute 1400 nur noch 800 bis 900 Poststellen geben.

Mitarbeiter müssen sich auf eigene Stelle bewerben

Ausserdem will die Post bei den Abteilungen Finanzen, Personal und Kommunikation bis zu 30 Prozent an Kosten einsparen. Hier sei mit einem Stellenabbau zu rechnen. Gemäss Syndicom-Zentralsekretär Logistik, Daniel Münger, müssen sich zwischen 30-50 Prozent der Mitarbeitenden sich neu bewerben – viele auf ihre alte Stelle.

Bereits letzten Herbst hatte die Post den Abbau von 600 Poststellen und im Dezember Einsparungen von bis zu 30 Prozent beim «Support»-Bereich angekündigt.

Im Herbst: Die Post kündigt den grossen Umbau an