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Schwaches 2016 Swatch-Gewinn halbiert sich

Legende: Video Gewinn bei Swatch stark eingebrochen abspielen. Laufzeit 1:55 Minuten.
Aus Tagesschau vom 02.02.2017.
  • Swatch hat im Geschäftsjahr 2016 noch rund die Hälfte des Vorjahresgewinns verdient. Der Gewinn sank auf 593 Millionen Franken.
  • Der Umsatz sackte um 10,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Franken ab.

2016 kamen deutlich weniger Touristen nach Europa. Dies setzte auch dem Uhrenkonzern Swatch zu. Vor allem aus China kamen wegen neuer gesetzlicher Einreisebestimmungen mit biometrischem Visa weniger Touristen, wie Swatch in einer Mitteilung schreibt. Zudem hätten Sanktionen seitens Europa und den USA gegenüber Russland zu einer massiven Reduktion von Besuchern aus dieser Region geführt.

Nick Hayek.
Legende: Swatch-Chef Nick Hayek blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Keystone/Archiv

China-Geschäft verspricht Besserung

Der Brexit-Entscheid führte hingegen zu einem zweistelligen Umsatzwachstum in Lokalwährungen in Grossbritannien. Allerdings auch zu einer tieferen Marge infolge der Verkaufspreise im abgewerteten Pfund und Einkaufspreisen im teuren Franken.

Das Segment Uhren und Schmuck habe in den Monaten November, Dezember und Januar insbesondere in China ein sehr gutes Wachstum gezeigt. Das habe zu einer substanziellen Verbesserung der operativen Marge geführt. In Anbetracht dieser positiven Entwicklung sei im Jahr 2017 mit einem gesunden Wachstum zu rechnen, teilte Swatch weiter mit.

3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Eine Uhr ist bei vielen nur noch ein Schmuckstück, das mehrere tausend Franken wert sein muss. Aber irgend wann haben alle mal eine solche Uhr-weil die so Reichen begrenzt sind. Darum warten bis die neue Gilde nachwächst -die kaufen dann noch kostspieligere Klunker mit Zeiger dran. Bis dann Neues kreieren -die Käufer sind noch in den Windeln.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die Zeit oder besser gesagt das Zeitmanagement wird heutzutage digital verwaltet. Die Ablesung der eigentlichen Zeit ist nur noch ein unwesentlicher Faktor. Die neuen Geräte bieten da viel mehr an. Das ganze Leben lässt sich auch laut Werbung digital steuern und optimieren. Überall sind Visionen gefragt. Wenn Swatch Komfort mit Luxus verbinden kann, könnte das die Lösung sein. Doch die Welt ändert sich rasant schnell. Ständige Anpassung ist Pflicht in der Wirtschaft.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Fragen sie mal die Chinesen, was sie von digitalen Uhren halten. Für diese sind Rolex und Omega das absolut Höchste. Es hat schließlich sowieso jeder ein Smartphone.
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