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Wirtschaft Swisscom-Chef: «Geschäfte laufen sehr erfreulich»

Die Swisscom hat in den ersten neun Monaten vom Jahr 2014 den Umsatz leicht gesteigert. Unter dem Strich steht ein Reingewinn von gut 1,35 Milliarden Franken.

Legende: Video Swisscom verdient mehr als letztes Jahr abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 06.11.2014.

Unter dem Strich erzielte die Swisscom einen Reingewinn von 1,349 Milliarden Franken. Das seien sechs Prozent mehr als vor einem Jahr, teilte der «Blaue Riese» in einem Communiqué mit.

Damit hat die Swisscom die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP bei einem Umsatz von 8,584 Milliarden Franken mit einem Reingewinn von 1,253 Milliarden Franken gerechnet.

«Wachstum setzt sich fort»

«Der Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten ist sehr erfreulich», äusserte sich Swisscom-Chef Urs Schaeppi: «Trotz hohem Preisdruck setzte sich das Wachstum bei Umsatz und Betriebsergebnis fort.»

Die Swisscom konnte die Preiserosion im Schweizer Kerngeschäft von 280 Millionen Franken durch mehr Kunden und grössere Nutzung ihrer Dienste, die 363 Millionen Franken in die Kasse brachten, mehr als wettmachen.

Der Trend zu Bündelangeboten und Preismodellen mit Pauschaltarifen sei ungebrochen, hiess es weiter. Der Umsatz mit Bündelangeboten stieg um ein Viertel auf 1,4 Milliarden Franken. Wichtigste Treiber dieses Geschäfts seien Fernsehen und Mobilfunk, schrieb die Swisscom.

Für das Gesamtjahr erwartet der grösste Schweizer Telekomkonzern wie bisher einen Umsatz von 11,5 Milliarden Franken und einen Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) von über 4,4 Milliarden Franken.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Edi Steinlin, Zürich
    Das freut mich, wir haben ja auch die höchsten Tarife auf der Welt, Telefon, Internet, Handy usw. Schaeppi garniert pro Jahr einiges über zwei Millionen und die andern Kadermitglieder und Verwaltungsräte kommen auch nicht zu kurz. Die Swisscom ist unnötig teuer und macht immer wieder riesige Verluste bei Ausland-Investitionen. Der Bund mit mehr als 50% beteiligt interessiert sich wie immer nicht für seine Bürger, schliesslich telefoniert der Bundesrat ja auf unsere Kosten.
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  • Kommentar von Hans Klein, Bern
    Na, da freu ich mich aber, dass sich der Swisscom-Chef freut! Besonders, weil ich selbst dazu ganz uneigennützig beitragen durfte, in dem ich im Ausland für Internet-Roaming das 33- (Italien) bis 50-fache (USA) pro Gigabyte von dem zahlen darf, was ein Internetzugang übers Natel dort vor Ort kostet! Schön! Wirklich erfreulich! Weiter so! Da ist preislich bestimmt noch etwas Luft nach oben bei den Schweizer Kunden!! (Wer Ironie findet, hat sich verlesen!)
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