Textilunternehmen Switcher in Schwierigkeiten

Die Waadtländer Firma erhält keine Ware mehr und die April-Löhne der rund vierzig Mitarbeiter wurden nicht bezahlt. Ein Treffen am Dienstag mit der Gewerkschaft Unia soll Klarheit über die Situation des Unternehmens bringen.

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«Switcher» vor dem Aus

4:06 min, aus 10vor10 vom 17.5.2016

Das Textilunternehmen Switcher hat die April-Löhne seiner Angestellten nicht ausgezahlt. Dies bestätigt die Gewerkschaft Unia. Zudem ist am Freitag der Chef des Unternehmens, Alban Dupuis, zurückgetreten. Auch die indische Besitzerfamilie gibt keine Auskünfte zur Situation.

Zuvor hatte das Westschweizer Fernsehen RTS und verschiedene Zeitungen darüber berichtet. Ein Treffen mit der Gewerkschaft sei für Dienstag geplant, sagte Dominique Fovanna, verantwortlich für den tertiären Sektor bei Unia Waadt. Dann komme die ganze Situation ans Licht. Die Nervosität bezüglich der Zukunft des Unternehmens, das für seine T-Shirts bekannt ist, sei «mehr als gross», sagte Fovanna.

Der Gründer des Unternehmens, Robin Cornelius, hat die Firma 2015 verlassen. Der Zeitung «24 heure» zufolge wollen Dupuis und Cornelius nun für die Rettung der Stellen und der Marke kämpfen. RTS zufolge ist das Unternehmen hoch verschuldet.