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Bitteres für Nestlé US-Finanzinvestor nimmt Nestlé ins Visier – Nestlé-Aktie im Hoch

US-Investor Loeb kauft Aktien von Nestlé und setzt den weltgrössten Lebensmittelkonzern unter Druck.

Loebs Hedgefonds Third Point hat eine Beteiligung an Nestlé gekauft und eine Änderung von dessen Strategie gefordert. Der Anteil von mehr als einem Prozent an Nestlé sei knapp 3,3 Milliarden Franken wert, so der Hedgefonds. Das entspräche einem Stimmenanteil von rund 1,3 Prozent.

Der Fonds ist nun achtgrösster Aktionär von Nestlé. Grösster Einzelaktionär ist der Vermögensverwalter Blackrock mit einem Stimmenanteil von 3,7 Prozent. Händlern zufolge könnte der Einstieg von Third Point weitere Investoren auf die Aktien von Nestlé aufmerksam werden lassen.

Third Point wird in der Finanzwelt zu den sogenannten aktivistischen Investoren gezählt. Diese wollen gezielt Einfluss auf Firmenentscheidungen nehmen und treten mitunter aggressiv auf. Loeb ist berüchtigt dafür, sich mit dem Management seiner Beteiligungen anzulegen.

L'Oréal-Anteil veräussern

In einem offenen Brief kritisierte Loeb denn auch die unterdurchschnittliche Kursentwicklung der letzten Jahre und forderte vom Nestlé-Management einen aktionärsfreundlicheren Kurs. Third Point verlangt von Nestlé eine Verbesserung der Gewinnmarge, einen Aktienrückkauf und den Verkauf von nicht zum Kerngeschäft zählenden Geschäftsbereichen.

Nestlé soll nach dem Willen des Investors seine 23-prozentige Beteiligung am französischen Kosmetikkonzern L'Oréal veräussern. Von Nestlé ist noch keine Stellungnahme zu erhalten.

Zuletzt hatte ein Medienbericht über einen Einstieg von Third Point bei Philips den Aktienkurs des Medizintechnikkonzerns beflügelt.

Nestlé-Aktie steigt

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An der Börse legten die defensiven Nestlé-Titel in den ersten Handelsminuten auf bis zu 85,95 Franken zu. Gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstagabend entspricht dies einem Plus von 4,7 Prozent.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Firmen, wie "Nésté" - deren Manager, werden vom Gesetzgeber geschützt, obwohl sie weltweit: ausbeuten, vergiften, zerstören!! Das ist kriminell, da "Néstlé" mit dem eigenen Verhalten, Natur, Tier und Mensch gesundheitlich schädigt und auch zerstört!!??
  • Kommentar von Katja Weingart  (Katja Weingart)
    Wer sich an der Börse handeln lässt, muss mit den Folgen des Börsenhandels leben können... #keinMitleidfürKonzerne
  • Kommentar von Martin Vetterli  (Vetterli)
    Wenn's Loeb nicht passt was Nestlé Macht kann er die Aktien ja wieder verkaufen, so einfach ist das.
    1. Antwort von Felice Limacher  (Felimas)
      Mir passt auch nicht was Nestlé macht. Deshalb boykottiere ich deren Produkte ...
    2. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Bei so vielen tausend Marken, wäre dies eine ordentliche Leistung.