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Wirtschaft Volkswagens US-Chef Michael Horn verlässt den Konzern

Der Abgas-Skandal zieht weitere Kreise. Die US-Tochter von Volkswagen und ihr Chef gehen per sofort getrennte Wege.

Michael Horn
Legende: In die Amtszeit des 54-jährigen Horn fiel das Bekanntwerden der Affäre um manipulierte Abgaswerte. Keystone

Der US-Chef von VW, Michael Horn, tritt im Abgas-Skandal zurück. Im gegenseitigen Einverständnis mit der Volkswagen AG verlasse Horn das Unternehmen mit sofortiger Wirkung, teilte die US-Tochter Volkswagen Group of America mit.

Der Abgas-Skandal droht sich für Volkswagen in den USA zu einem immer grösseren Krisenherd auszuwachsen. Das bereits seit Längerem gegen den deutschen Autobauer ermittelnde US-Justizministerium habe seine Untersuchungen inzwischen auf den Verdacht des Bankbetrugs und mögliche Verstösse gegen Steuergesetze ausgedehnt, berichtete das «Wall Street Journal» am Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Quellen. Ausserdem reichten im letzten Monat fast 200 Volkswagen-Kunden aus den USA eine Sammelklage gegen den Konzern ein.

Der ehemalige Konzernchef Martin Winterkorn war bereits im September zurückgetreten. Wenige Tage vorher hatte das US-Umweltamt EPA den Skandal publik gemacht. Demnach hatte Volkswagen die Messung des Schadstoffausstosses bei Dieselautos manipuliert.

Nachfolger von Horn wird übergangsweise Hinrich J. Woebcken, der jüngst zum neuen Chef der Region Nordamerika ernannt worden war.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo  (C. Szabo)
    Die VW-Führung hat sich bei ihrer US-Markt-Eroberung ganz schön dämlich angestellt. Warnungen gab es bereits lange. Für die US-Behörden ist dies ein gefundenes, fettes Fressen. Jetzt beginnt das Ausschlachten der VW-Kassen. Um sich vor persönlicher Strafverfolgung zu schützen, werden verschiedene Manager Einiges anbieten.
  • Kommentar von Klaus Waldeck  (kdwbz)
    Da braut sich für Volkswagen ein enormes (kostspieliges) Unheil an .... wenn die US-Mühlen erst einmal begonnen haben "den Saft aus einer Firma abzuziehen" , bleibt am Ende sehr häufig nur noch Kleinholz übrig.
    1. Antwort von Johannes Ullrich  (felix_hn)
      ...das wissen die schweizer Banken ja aus Erfahrung!