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Wirtschaft Wegen Korruption: Ölmulti muss Millionen hinblättern

Das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht werfen Total vor, zwischen 1995 und 2004 iranische Behörden bestochen zu haben. Darum muss der französische Ölmulti 400 Millionen Dollar Busse zahlen.

Ein Total-Logo vor Nachthimmel
Legende: Der Ölriese Total bezahlt für Bestechungsgelder von 60 Millionen eine Busse von 400 Millionen. Reuters

Dem französischen Ölriesen Total kommt ein Korruptionsfall im Iran teuer zu stehen. Die US-amerikanischen Behörden haben dem Konzern eine Busse von fast 400 Millionen Dollar aufgebrummt.

Das Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC werfen Total vor, einen einflussreichen iranischen Offiziellen zwischen 1995 und 2004 mit insgesamt rund 60 Millionen Dollar bestochen zu haben, um an Förderlizenzen für Öl- und Gasfelder zu gelangen.

«Total hat illegale Zahlungen geleistet, um an Geschäfte im Iran zu gelangen», erklärte der Chef des New Yorker SEC-Büros. «Nun muss Total alle seine Profite aus dem korrupten Verhalten abgeben und oben drauf noch eine Strafe zahlen.»

Auch in Frankreich droht Ungemach

Total verpflichtete sich ausserdem für einen Zeitraum von drei Jahren zu unabhängigen Kontrollen, ob es die Anti-Korruptionsbestimmungen der USA einhält. Im Gegenzug wird die Strafverfolgung in den USA eingestellt.

Den Angaben zufolge droht dem Konzern auch in Frankreich ein Strafverfahren, gegen das Total aber seinen Widerstand ankündigte.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI , Nelspruit SA
    400 Millionen Dollar, um Schmiergeld-Vorwürfe zu beenden..... Das toent wie: Schmiergeld zahlen um ein noch haerteres Verfahren wegen Schmiergeld Zahlungen abzuwenden...
  • Kommentar von Walter Kathriner , Sarnen
    Den Angaben zufolge droht dem Konzern auch in Frankreich ein Strafverfahren, gegen das Total aber seinen Widerstand ankündigte. ....klar wird da ohne Druck von USA, in Europa und CH nicht gegen solche Konzerne vorgegangen, da sind immer die Andern schuld.