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Wirtschaft Wodka zum staatlich regulierten Schnäppchenpreis

Während wegen der Rubelkrise die Preise für Lebensmittel in Russland rasant steigen, wird Wodka billiger. Ab Februar darf ein halber Liter der Spirituose nicht mehr als 185 Rubel kosten.

Eine Wodka-Reklametafel an einer Strasse in Moskau, im Hintergrund ein Weihnachtsbaum und ein Gebäude.
Legende: Nicht mehr als 3.20 Franken soll ein halber Liter des russischen Nationalgetränks kosten. Keystone

Der staatlich regulierte Preis für einen halben Liter Wodka ist im Laufe des Jahres um etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell liegt er bei 220 Rubel (3.80 Franken). Ab Februar soll dieselbe Menge des starken Alkohols nur noch 185 Rubel kosten.

Die Festlegung eines Höchstpreises sei eine Massnahme gegen illegales Schnapsbrennen, erklärte der Duma-Abgeordnete Viktor Swagelski der Agentur Tass. Er äusserte jedoch Zweifel, dass dieser Schritt erfolgreich sein werde.

Präsident Wladimir Putin hatte vor einer Woche die Begrenzung des Preisanstiegs bei Wodka gefordert. Auf einem Treffen mit Regierungsvertretern sagte er, schwarz gebrannter Alkohol sei noch riskanter für die Gesundheit als der legal hergestellte.

Russland steckt wegen der westlichen Sanktionen, des niedrigen Ölpreises und des Rubelverfalls in einer Wirtschaftskrise. Die Begrenzung des Wodkapreises könnte daher auch den Zweck haben, die Popularität Putins in dieser Lage zu festigen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Wodka zum staatlich regulierten Schnäppchenpreis... Und DAS gelesen...: Wodka zum staatlich regulierten Schnäpp (s) chenpreis
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Viele saufen sich ihre Probleme einfach schön , wir hinken den Russen nicht viel hinterher . Müsst ihr mal in Schweden sein , wie da heimlich gesoffen wird , also im Westen nichts Neues .
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Es gibt weltweit kein grösseres Alkie-Volk als die Russen. Jedes Jahr saufen sich Zehntausende zu Tode. Es ist natürlich ganz im Sinn der Regierung, dass der Wodka-Preis tief bleibt - Dauerbesoffene kann man leichter manipulieren, und dann tun sie einem erst noch den praktischen Gefallen, dass sie kaum in den Genuss ihrer Rente kommen (Durchnittsalter eines Russen ist 10 Jahre niedriger als in Europa oder Amerika), weil sie sich vorher totsaufen. Nastrovje!
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