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Zentralschweiz Zwei Tote und sieben Verletzte nach Hausbrand in Sursee

Beim Feuer in einem Wohnhaus in Sursee (LU) sind am späten Montagabend eine 51-jährige Frau und ihr 21-jähriger Sohn ums Leben gekommen. Sieben Personen wurden verletzt, darunter drei Feuerwehrleute. Die Brandursache ist unklar. Hinweise auf Brandstiftung gibt es laut den Ermittlern jedoch nicht.

Bei den zwei Toten handelt es sich um eine 51-jährige Frau und ihren 21-jährigen Sohn, wie die Luzerner Polizei mitteilte. Sie wurden am Montagabend von den Rettungskräften im brennenden Haus leblos aufgefunden.

Brand schnell unter Kontrolle

Die Feuerwehr war gegen 22.40 Uhr wegen eines Brands in einem Mehrfamilienhaus alarmiert worden. Die vor Ort eintreffenden Einsatzkräfte entdeckten ein offenes Feuer und starken Rauch im unteren Teil des vierstöckigen Wohnhauses.

Mehrere Bewohner befanden sich noch im Haus. Vier Personen wurden von der Feuerwehr gerettet und evakuiert. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Das Haus sei aber vorläufig unbewohnbar, sagte Kurt Graf von der Luzerner Polizei gegenüber Radio SRF. Die Bewohner müssten andernorts untergebracht werden.

Rauchgasvergiftung bei den Bewohnern

Vier Hausbewohner und drei Feuerwehrleute mussten wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden. Die Feuerwehrleute konnten das Spital inzwischen wieder verlassen.

Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. Es werde in alle Richtungen ermittelt. Hinweise auf Brandstiftung gebe es zur Zeit allerdings keine.

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