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Bild 1 von 3. Gut gelaunt posieren Bundesrat Alain Berset (3.v.l.), Stadtpräsidentin Corine Mauch (3.v.r.) und ihre Exekutivkollegen von Stadt und Kanton Zürich mit den Festivalgründern Karl Spoerri und Nadja Schildknecht am grünen Teppich. Bildquelle: SRF.
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Bild 2 von 3. Obwohl Hollywoodstars wie Hugh Grant, Uma Thurman oder Ewan McGregor das Zürich Film Festival erst später beehren, reihten sich auch am Eröffnungsabend zahlreiche Kamerateams am grünen Teppich auf. Bildquelle: SRF.
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Bild 3 von 3. Auch aus der zweiten Reihe lässt sich noch ein Blick auf die Gäste des Eröffnungsabends (rechts im Bild Hollywood-Filmproduzent Harvey Weinstein) erhaschen. Bildquelle: SRF.
Doris Fiala, Zürcher FDP-Nationalrätin, zählt sich zu den Unterstützerinnen des Zürich Film Festivals (ZFF) der ersten Stunde. Dass das Baby inzwischen erwachsen wurde, darüber waren sich alle geladenen Gäste am Eröffnungsabend einig. Und es hat sich prächtig entwickelt, findet Bundesrat Alain Berset (SP): «Ja, sehr stark. Es gibt inzwischen eine grosse Vielfalt an Festivals in der Schweiz und das gehört auch unterstützt.»
Film in Zürich stiefmütterlich behandelt?
Als Ehrengast hielt der Kulturminister die Eröffnungsrede im Kino Corso und verlieh dem ZFF das Label «urbanes Festival». Doch es friste noch immer ein stiefmütterliches Dasein, «im Vergleich zum Opernhaus etwa oder dem Theater», bedauert Fiala. Die Wirtschaft könne nicht für alles aufkommen. Ein Bekenntnis zum Film müsse sich auch in den Kulturbudgets der öffentlichen Hand niederschlagen.
Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) hält das finanzielle Engagement der Stadt hingegen für ausreichend: «Die Stadt zahlt jährlich 350'000 Franken ans Festival, und dem Vernehmen nach wollen der Bund und der Kanton Zürich ihre Beiträge erhöhen.» Tatsache aber ist, dass das ZFF grösstenteils durch private Gelder finanziert wird. «Eine bewundernswerte, tolle Leistung!», sind sich Corine Mauch, Doris Fiala und Alain Berset einig.
(sda/simd; Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 06:32 Uhr)