[00:01:14] GR Am WEF in der Davoser Bäckerei: Ausnahmezustand
Während in Davos die Mächtigen der Welt konferierten, lief in der grössten Bäckerei der Stadt der Ofen im Dauerbetrieb – für eine «anspruchsvolle» Clientel. Schliesslich brauchten Präsidentinnen, CEOs und Minister für ihre Meetings Gipfeli – viele Gipfeli. Deshalb wurde rund um die Uhr gebacken: 6'000 Gipfeli und 15'000 Brötli pro Tag. Und jedes Brötli musste durch den Scanner. Sicherheit hatte auch hier oberste Priorität.
[00:04:45] LU Geothermie: auch im Kanton Luzern wird der Stecker gezogen
Geothermie gilt als grosse Hoffnung für klimafreundliche Energie. Doch erneut scheitert ein grosses Projekt. In Inwil LU wollten die Centralschweizerischen Kraftwerke CKW heisses Wasser aus 4000 Metern Tiefe nutzen und dafür 70 Millionen Franken investieren. Nun ist Schluss: Die Probebohrungen lieferten keine klaren Resultate, die Risiken und Kosten steigen. Die Gemeinde zeigt sich ernüchtert, und die Branche steht einmal mehr vor der Frage, wie es mit der Tiefengeothermie in der Schweiz weitergehen soll.
[00:08:05 ] AG Turnfest-Engpass: Wenn Vereine Schlange stehen müssen
In diesem Jahr herrscht in der Schweiz Flaute bei den Turnfesten: Gerade einmal sechs Austragungsorte stehen auf dem Programm. Das hat spürbare Folgen. Die wenigen Anlässe werden überrannt, in Seengen AG musste das OK rund 200 Vereinen absagen. Der Frust in der Turnerszene ist gross, das Bedürfnis nach Grossanlässen ebenso. Immerhin zählt die Schweiz rund 375'000 aktive Turnerinnen und Turner. Nun will der Schweizerische Turnverband gegensteuern: Eine neue Koordinationsstelle soll künftig sicherstellen, dass wieder genügend Turnfeste stattfinden.
[00:10:35] BS Neue Brandschutzregeln: So reagieren die Cliquenkeller
Die Basler Fasnacht rückt näher und mit ihr die Frage nach der Sicherheit in den Cliquenkellern. Die oft engen, vollgepackten Kellerbeizen werden von Laien betrieben. Auch darum schauen die Behörden nach dem Brand in Crans Montana genauer hin. Die Regierung und die Gebäudeversicherung ziehen die Schrauben an: Betreiber der rund 70 Keller erhalten klare Vorgaben zu Besucherzahlen und Fluchtwegen. Jeder Keller wird vor der Fasnacht kontrolliert. Neu gilt ein striktes Feuerverbot, selbst Kerzen sind nicht mehr erlaubt.