Sobald sie genug Geld gespart hat, bricht sie nach Asien auf. Über die Türkei reist sie in den Iran, lernt ein bisschen Persisch und beschliesst, nach ihrer Rückkehr an der Universität Freiburg zu studieren.
Doch Jobin will nicht irgendetwas studieren, sondern so viel wie möglich. Ihre Neugier treibt sie an. Sie wählt Soziologie, Volkswirtschaft und Informatik– um, wie sie sagt, die Brücke zwischen Mensch und Technik zu schlagen.
Während des Studiums erlebt sie den Aufstieg der sozialen Medien, gründet eine eigene Firma, baut Webseiten für Kundinnen und Kunden und gibt Schulungen. Sie hat die Nase früh im Wind.
Heute forscht die Assistenzprofessorin an der Universität Freiburg zu den sozialen Dimensionen künstlicher Intelligenz.
Wie sie trotz Uni-Karriere bodenständig bleibt, warum Loslassen für sie funky klingt und wieso soziale Medien unsere Kommunikation nicht zwangsläufig verschlechtern, erzählt Anna Jobin in «Musik für einen Gast» bei Simon Leu.
Die Musiktitel:
- Camille Saint-Saëns: L’aquarium, aus Le carnaval des animaux
(Emmanuel Pahud & Friends)
- Googoosh: Komakam kon
- Züri West: Römer
- Anderson Paak: The Dreamer
- Nikka Costa: Like a Feather