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Wo ist die Kunst geblieben bei Olympia?
Wie viel Kultur steckt heute noch in den Olympischen Spielen? Host Rahel Giger diskutiert mit Kulturjournalistin Fanny Opitz Pierre de Coubertins Vision – von den Kunstwettbewerben der frühen Spiele bis zur Kulturolympiade von Milano Cortina 2026.
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Pierre de Coubertin, Begründer der modernen Olympischen Spiele, verstand Olympia als kulturelles Projekt: Sport sollte nicht nur körperliche Leistung zeigen, sondern auch Geist und Bildung fördern. Kunst, Musik und Architektur waren für ihn gleichwertige Bestandteile eines ganzheitlichen Menschenbildes. Zwischen 1912 und 1948 wurden dafür sogar olympische Medaillen vergeben. Heute jedoch erscheinen Kultur und Musik oft funktional eingebunden in ein globales Mega-Event. Warum braucht Milano Cortina 2026 einen musikalischen Leiter und einen eigens beauftragten Komponisten? Was leisten sie jenseits von Image und Inszenierung und was steckt hinter der Idee einer Kulturolympiade? Rahel Giger diskutiert mit Kulturjournalistin Fanny Opitz über Anspruch, Instrumentalisierung und mögliche Kontinuitäten der olympischen Idee.