Die Taliban haben ein neues Afghanistan geschaffen. Das Land am Hindukusch ist im fünften Jahr ihrer Herrschaft deutlich vorangekommen auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat. Vor allem in den Städten herrscht die Angst, vor den Patrouillen der Sittenpolizei und dem allgegenwärtigen Geheimdienst.
Gleichzeitig jedoch wird immer wieder klar: Die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den besonders Radikalen im südafghanischen Kandahar. Dort sitzt nämlich der geheimnisvolle Emir, der die oberste Autorität im Land darstellt. Er hat eine weitgehende Blockade des Internets angeordnet, er verbannt Mädchen von den Schulen und Frauen von den Universitäten. Doch seine Dekrete werden regelmässig von gemässigteren Regime-Vertretern sabotiert. Wohin also steuert das Land der Taliban?
Gleichzeitig jedoch wird immer wieder klar: Die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den besonders Radikalen im südafghanischen Kandahar. Dort sitzt nämlich der geheimnisvolle Emir, der die oberste Autorität im Land darstellt. Er hat eine weitgehende Blockade des Internets angeordnet, er verbannt Mädchen von den Schulen und Frauen von den Universitäten. Doch seine Dekrete werden regelmässig von gemässigteren Regime-Vertretern sabotiert. Wohin also steuert das Land der Taliban?