Das Musizieren habe ihr dabei geholfen, nach intensiven Arbeitstagen abzuschalten, sagt Helen Keller: «Auch wenn die Nachbarn zu später Stunde nicht so begeistert waren.»
Ihre Leidenschaft für Musik entdeckte Helen Keller schon in der Schule. Klavierstunden kamen für ihre Eltern nicht in Frage, also schlugen ihr die Eltern das Akkordeon vor. Seither begleitet sie dieses Instrument bei all ihren beruflichen Stationen, die sie schon rund um die Welt geführt haben. Zuletzt forschte sie in Südafrika dazu, weshalb es auf dem afrikanischen Kontinent erst wenige Klima-Klagen gibt, obwohl viele Länder stark vom Klimawandel betroffen sind. Auch wenn wir gegenwärtig in einer Umbruchzeit leben, in der vieles auf der Kippe steht, schaut Helen Keller hoffnungsvoll in die Zukunft: «Das Völkerrecht ist unheimlich robust – die Idee der Menschenrechte ist so überzeugend, dass sie nicht untergehen wird.»
Musiktitel:
- Frédéric Chopin: Grand Polnaise Brillante, op. 22, mit Đặng Thái Sơn
- Irving Berlin: Cheek to Cheek, mit Ella Fitzerald
- Toni Bürgler: Gyrs Wunsch, mit dem Laseyer Quartett
- Georg Friedrich Händel: Volo pronto, e lieto il core, Arie aus der Oper Agrippina, mit Carlo Vistoli
- Traditional Zulu Prayer: Phind'ukhulume, mit dem Chor der Universität Stellenbosch