Serious Games verfolgen andere Ziele als reine Unterhaltung: Sie wollen Wissen vermitteln, zum Nachdenken anregen oder Verhalten verändern. Im Kulturplatz Talk erklärt Guido Berger aus der SRF Digitalredaktion, weshalb Games dafür besonders geeignet sind, aber dennoch nicht mit der Reichweite klassischer Unterhaltungsspiele mithalten können. Anders als Filme oder Bücher funktionieren Games weniger als lineare Erzählungen, sondern als Erfahrungsräume, in denen Zusammenhänge durch eigenes Handeln verständlich werden. Anhand konkreter Beispiele wie dem Handyspiel «Tribunal 45» zu den Nürnberger Prozessen oder «Danger in Pompeii» zum Untergang der antiken Stadt, zeigt Berger, wie selbst komplexe und sensible historische Themen spielerisch erfahrbar gemacht werden. Gleichzeitig wird deutlich, welches Potenzial im spielerischen Lernen liegt – und welche Hürden es bei Entwicklung, Akzeptanz und Reichweite solcher Games gibt.
Inhalt
15.01.2026, 09:05 Uhr Serious Games: Wenn Spielen Wissen schafft
Serious Games greifen historische, gesellschaftliche und gesundheitliche Themen auf. Im Gespräch mit Digitalredaktor Guido Berger diskutiert Host Rahel Giger, wie diese Spiele Wissen vermitteln, was sie leisten können – und weshalb sie trotz ihres Potenzials eine Nische bleiben.
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