«Die Anderen. Les Autres, Gli Altri. Ils Auters – Le tour de Suisse» versucht die grundlegende Frage zu beantworten: Was trennt uns und was verbindet uns in der Schweiz?
Mit authentischen Geschichten und Diskussionen lädt die SRG das Radio-Publikum ein, den Reichtum der mehrsprachigen und kulturell vielfältigen Schweiz zu entdecken – auf vier Etappen und in vier Sprachen.
«Die Anderen» im Fernsehen (RSI)
Live-Sendungen den ganzen Tag über auf den ersten Radiokanälen von SRF, RTS, RSI und RTR lassen das Publikum in eine Sprachregion und ihr Tagesthema eintauchen. Zudem bringen Reporterinnen und Reporter spannende Beiträge aus ihrer Heimatregion mit, wodurch ein vielschichtiges, nationales Gesamtbild entsteht.
Der krönende Abschluss ist jeweils eine viersprachige Abendsendung von 20 bis 21 Uhr, die auf allen vier Programmen ausgestrahlt wird. Sie macht die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Schweiz hör- und erlebbar.
Thementag 2: Auf Brücken in der Rumantschia
Am zweiten Thementag war die rätoromanische Schweiz Gastgeberin zum Thema «Brücken». SRF 1 hat live von der längsten Hängebrücke Graubündens gesendet: der La Pendenta in Disentis. Sie ist rund 270 Meter lang und 100 Meter hoch.
Live auf der längsten Hängebrücke Graubündens
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Bild 1 von 8. La Pendenta verbindet Wanderwege über die Rheinschlucht bei Disentis. Damit verbessert sie die Erreichbarkeit sowie die touristische Infrastruktur der Region. Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
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Bild 2 von 8. Die Fussgängerbrücke verbindet die Kapelle Sontga Gada bei Disentis mit dem Weiler Mumpé Medel über die Rheinschlucht des Vorderrheins. Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
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Bild 3 von 8. Vier Radios, vier Sprachen, ein Thementag. Das ist «les Autres 2026: le tour de Suisse». Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
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Bild 4 von 8. RTR-Moderatorin Gaby Degonda spricht mit Ingenieur Christian Loretz über den Bau der Brücke. Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
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Bild 5 von 8. SRF 1-Reporterin Lisa Wickart berichtet live von der Hängebrücke La Pendenta. Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
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Bild 6 von 8. RSI-Moderator Davide Gagliardi im Gespräch mit RHB-Zugbegleiterin Carmen Flepp. Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
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Bild 7 von 8. RTR-Linguistin Marietta Cathomas spricht über neue Wörter, die immer wieder im Romanischen erfunden werden müssen. Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
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Bild 8 von 8. RTS-Moderator Stéphane Gabioud mit Marie Rose Florin in der Kapelle neben der Brücke. Bildquelle: RTR/Jan Spescha.
Wir haben die Brücken Graubündens entdeckt – nicht nur jene, die Täler und Dörfer miteinander verbinden, sondern auch die unsichtbaren Brücken zwischen Menschen, Sprachen und Kulturen. Dabei sind wir spannenden Brückenbauerinnen und Brückenbauern begegnet, die diese Verbindungen Tag für Tag möglich machen.
Graubünden ist wegen seiner Gebirgslandschaft und der vielen Verkehrswege ein eigentlicher «Kanton der Brücken». Im Kanton Graubünden gibt es rund 1’500 Brücken, zeigen Zahlen des Tiefbauamts Graubünden.
«le tour de Suisse» in der Rumantschia auf SRF 1
Das hängt stark mit der Topografie zusammen: Tiefe Täler, Schluchten, Flüsse wie Rhein, Inn oder Landwasser sowie viele Bergstrassen und Bahnlinien erfordern zahlreiche Übergänge.
Thementag 1: Ein Tag an der Grenze im Tessin
Am ersten Sondertag im März stand das Tessin und seine geografische und kulturelle Nähe zu Italien im Fokus. Den ganzen Tag über meldete sich Radio SRF 1 immer wieder vom Grenzübergang Brusata (CH) / Bizzarone (IT).
«le tour de Suisse» im Tessin auf SRF 1
Das Publikum lernte das Leben und den Alltag am Zoll kennen, konnte Zollangestellten bei der Arbeit über die Schulter schauen und erfuhr von Anwohnern mehr über kulturelle Grenzen. Zudem wurde der Arbeitsalltag von Frontalieri und Grenzgängerinnen beleuchtet.
Daneben gab es Grenzgeschichten aus der ganzen Schweiz zu hören.
Schweizer Grenzgeschichten
Am Abend trafen sich die vier Reporterinnen und Reporter aus den Sprachregionen dann im RSI-Studio in Comano, um in einer nationalen und viersprachigen Radiosendung die Höhepunkte des Tages Revue passieren zu lassen. Diese Sendung wurde live von 20 bis 21 Uhr auf allen vier Sendern ausgestrahlt – ein Novum für die SRG.