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«Forum»: Die ganze Sendung zum Nachhören
Aus Forum vom 30.08.2018.
abspielen. Laufzeit 54:31 Minuten.
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Abstimmungsvorlage Fair produzierte Lebensmittel – was sind sie uns wert?

Bevormundet die «Fair Food»-Initiative Konsumenten oder fördert sie ein Umdenken in der Nahrungsmittelproduktion, das längst überfällig ist? Die Diskussion in der Sendung «Forum».

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Essen wird politisch. Für die einen führt die «Fair Food»-Initiative zur Bevormundung des Konsumenten. Für die andern ist sie ein Fingerzeig für ein dringendes Umdenken in der Nahrungsmittelproduktion.

Mit ihrer Initiative «Für gesunde sowie umweltfreundlich und fair hergestellte Lebensmittel («Fair-Food»-Initiative)» will die Grüne Partei erreichen, dass Lebensmittel «unter fairen Arbeitsbedingungen» sowie «im Einklang mit dem Tierwohl» hergestellt werden. Standards, die der Bund durchsetzen soll – bei der Nahrungsmittelproduktion im In- und im Ausland. Bei Import-Produkten sollen künftig punkto Produktionsbedingungen und Qualität mit gleichen Ellen gemessen werden, wie in der Schweiz.

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Die Fair-Food-Initiative kurz erklärt
Aus News-Clip vom 02.03.2018.
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Kritiker halten nichts von staatlicher Regulierung

Gegner der Vorlage kritisieren, dass die Auflagen kaum einzuhalten seien. Sie warnen davor, hier würde ein «Bürokratiemonster» geschaffen. Sie befürchten höhere Lebensmittel-Preise, mehr Vorschriften und Einschränkungen beim Angebot.

Video
FOKUS: Die Fair-Food-Initiative spaltet die Bauern
Aus 10 vor 10 vom 17.08.2018.
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In der Sendung diskutierten mit Hörerinnen und Hörern:

  • Für die Initiative: Christine Bühler, Präsidentin Schweizerischer Bäuerinnen- und Landfrauenverband, Vizepräsidentin Schweizerischer Bauernverband
  • Gegen die Initiative: Andreas Züllig, Vorstandsmitglied Economiesuisse und Präsident Hotelleriesuisse

Bundesrat und Parlament halten diese Initiative für unnötig, da die Schweiz schon sehr viel unternehme für nachhaltig produzierte Nahrungsmittel. Die Initiative verlangt, das Angebot der Lebensmittel von guter Qualität noch zu stärken.

Online-Diskussion

Fair produzierte Lebensmittel – was sind sie uns wert? Kommentare aus der Online-Diskussion sind in die Live-Sendung eingeflossen.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Da es um unser aller Lebensgrundlage und damit Lebensexistenz geht, kann es doch nur eine klare Antwort auf die Initiative geben: ein klares JA für "FAIRFOOD" und damit ein klares "JA" für jedermanns Leben auch in Zukunft...
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  • Kommentar von Daniel Wenger  (Daniel Wenger)
    Lebensmittel die um die halbe Welt gefahren werden sollten maximal besteuert werden. Auf das Klima bezogen sind Esswahren von weit her ein einziger grosser Unsinn. Auf Soja-Tierfutter und Palmöl sollte die Schweiz ganz verzichten. Fairness also auch gegenüber den nächsten Generationen.
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  • Kommentar von Daniel Wenger  (Daniel Wenger)
    Geld ist sicherlich ein Argument. Ich habe auch nur wenig Geld, kaufe aber trotzdem seit 20 Jahren im Bioladen ein. Irgendwie lebt man anders. Als Vegetarier habe und brauche ich keinen Eisschrank, trotzdem werfe ich nie Lebensmittel fort. Die Qualität ist besser, die Lebensmittel halten sich gut und sind Nahrhafter. Ich denke weil sie Zeit zum wachsen haben und nicht nur Wasser sind. Geld ist nicht wirklich ein Argument um die Initiative abzulehnen.
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