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Glückskette lanciert nationalen Solidaritätstag
Aus Tagesschau vom 22.10.2020.
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Coronavirus International Die Glückskette sammelt für die Schwächsten der Welt

Die Coronakrise trifft auf der ganzen Welt die Schwächsten am härtesten und verschärft Probleme wie soziale Ungleichheit und Armut. Am nationalen Solidaritätstag «Coronavirus International» kamen über vier Millionen Franken zusammen.

Mit den Spendengeldern soll die Hilfe der Partnerhilfswerke in jenen Ländern unterstützt werden, in denen sich bereits bestehende Krisen durch die Pandemie zusätzlich verschärft haben.

So können Sie spenden

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Spenden können online, Link öffnet in einem neuen Fenster oder per Banküberweisung auf das Postkonto 10-15000-6 Vermerk «Coronavirus International» überwiesen werden.

«Wir können die Coronakrise nur überwinden, wenn unsere Solidarität nicht an der Grenze halt macht», bringt Roland Thomann, Direktor der Glückskette, die Situation auf den Punkt.

Audio
«Überall auf der Welt trifft die Coronakrise die Schwächsten am stärksten.»
04:22 min, aus Audio SRF 1 vom 12.10.2020.
abspielen. Laufzeit 04:22 Minuten.

«Menschen leiden Not und ohne sofortige zusätzliche internationale humanitäre Hilfe riskieren wir, dass fragile Länder in ihrer Entwicklung weit zurückgeworfen werden.» In Entwicklungsländern sind die Folgen der Pandemie oftmals schlimmer als das Coronavirus selbst: Armut, Hungersnot und Krankheiten verstärken sich, Fortschritte im Gesundheits- und Bildungswesen sind gefährdet.

Über 42 Millionen Franken Spenden für Hilfe in der Schweiz

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Auch die Schweiz erlebt durch die Pandemie herausfordernde Zeiten. Dennoch zeigte sich die Bevölkerung solidarisch gegenüber jenen Menschen, die besonders spürbar unter den sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie leiden.

Innerhalb von zwei Monaten wurden bisher über 42 Millionen Franken gespendet. Davon wurden bis heute schweizweit über 35 Millionen Franken in mehr als 150 Projekten in den Bereichen Soforthilfe, Nothilfe, Nahrungsmittelhilfe und Finanzhilfe eingesetzt. Weitere Projektgesuche sind in Diskussion.

Für Familien, die unter prekären Bedingungen leben, bedeuten die Ausgangsbeschränkungen, dass sie ihre Existenzgrundlage verlieren. Für Tagelöhner gibt es ausser der humanitären Hilfe kein Sicherheitsnetz.

100 Millionen Menschen laufen gemäss Weltbank Gefahr, in extremer Armut zu enden. Flüchtlinge leben in beengenden Verhältnissen und können sich nicht gegen eine Infektion schützen. Schwangere Frauen sind dem Risiko ausgesetzt, keine medizinische Erstversorgung mehr zu erhalten.

80 Millionen Kinder sind laut WHO vermeidbaren Krankheiten ohne Impfung schutzlos ausgeliefert.

Bestehende humanitäre Hilfe ausweiten

Die Glückskette stellte bereits Anfang Juli zwei Millionen Franken aus ihrem Nothilfefonds bereit, um die Hilfe ihrer Partnerhilfswerke weltweit zu unterstützen, in denen die Coronakrise dramatische Auswirkungen hat auf das Leben der Menschen in Flüchtlingslagern, Slums, Kriegsgebieten oder Ländern mit extremer Armut.

Neun Partnerhilfswerke haben in sieben Ländern bereits Hilfe in den Bereichen Informations- und Präventionskampagnen geleistet: Zum Beispiel in der Vorbereitung auf die Pandemie in Flüchtlingslagern (Bangladesch, Tansania), der Einrichtung von Handwaschstationen (Jemen, Burkina Faso, Haiti, Myanmar) oder der Beschaffung von Schutzmaterial für medizinisches Personal (Jemen, Haiti, Myanmar, Mosambik, Bangladesch, Tansania). Die Mittel reichen jedoch bei Weitem nicht aus.

Dank der Spenden zugunsten von «Coronavirus International» können unsere Partnerhilfswerke zum Beispiel Überbrückungshilfe leisten und damit die wirtschaftlich negativen Auswirkungen auf arme und ausgegrenzte Bevölkerungsgruppen mildern; sie können im Bereich Bildung, Ausbildung und Schutz für Kinder und für gefährdete Menschen Unterstützung leisten oder dafür sorgen, dass die Gesundheitsdienste im Bereich Pflege und Prävention in Bezug auf COVID-19 und in anderen Gesundheitsfragen weitergeführt werden können.

Radio SRF 1, Montag 12.10.2020 9:20 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Das Bild hierzu ist nicht gerade "Werbung". Die Damen und der Junge sind sicher nicht unterernährt, auch nicht schlecht gekleidet und wirken nicht krank. Wenn das die Population für die Hilfe ist habe ich meine Fragezeichen.
  • Kommentar von markus ellenberger  (ELAL)
    Super sehr gut aber eigentlich sollte auch hier unser Staat Milliarde spenden das die ärmsten auf dieser Welt nicht Hunger leiden müssen. Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind unter fünf Jahren an Hunger das sollte uns zu denken geben und nicht ein Virus. Wir sollten nicht vor dem Virus Angst haben sondern vor dem was die Regierung mit uns macht verängstigen und verunsichern.
    1. Antwort von Cornelia Back  (momorge)
      sone gugus!
      die hungernden länder hungern meist, weil sie eine miserable regierung haben, diktatoren die ihr eigenes volk aushungern...nord korea, belarus, libanon, türkei (welche zur zeit an mehreren orten kriege führt (syrien, berg karabach))
      wenn "unser staat" geld dahin gibt macht er sich mitschuldig, dass diese katastrophalen zustände so bleiben wie sie sind oder er ermöglicht sie erst...
  • Kommentar von Hanspeter Zaugg  (rägetag)
    Eine Wunderbare Sache! Ab 2024 werden ganz viele EL Bezüger froh sein hilft die GK auch im eigenen Land ....