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Radio SRF 1 Die wichtigsten Gartenwerkzeuge

Wer wenig Erfahrung im Garten hat, tut sich oft schwer mit den Pflanzen, Blumen und Sträuchern. Mit einigen kleinen Tipps können aber auch Leute ohne grünen Daumen Erfolgserlebnisse feiern – oder zumindest dürre Pflanzen verhindern.

Gartenwerkzeuge aufgehängt.
Legende: Grüner Daumen? Lesen Sie die Tipps und Tricks von Gartenfachfrau Silvia Meister. Colourbox

Wenn Gartenfachfrau Silvia Meister nur 5 Gartenwerkzeuge besitzen dürfte, würde sie auf diese setzen.

Schaufel: Mit einer grossen, starken Schaufel kann man vom Setzling bis zum Baum alles pflanzen. Zudem lässt sich damit der Boden lockern. Beachten Sie: gemeint ist kein «Setzschüfeli». Obwohl das für Terrasse oder Balkon auch reicht.

Gartenschere: Rosen oder Basilikum schneiden, Schnur kürzen. Alternativ ist auch ein Messer praktisch – damit kann man auch jäten.

Kübel: Ein Kübel kann auch als Abfalleimer oder Giesskanne verwendet werden.

Sauzahn: Ein gebogenes Werkzeug um die Erde um die Wurzel zu lockern. So bekommt die Wurzel wieder Luft.

Rechen: Ideal um das Gartenbeet zu ebnen und grosse Steine und Erdschollen aus dem Weg zu räumen.

Sind Sie neu im Kreise der Gärtner oder bereits ein ausgewachsender Gartenprofi? Wetten, dass Sie einige dieser Tipps noch nicht kennen.

  • Weiche Handschuhe erleichtern die Gartenarbeit – vor allem werden die Hände nicht schmutzig und trocknen nicht aus.
  • Schmutzige Hände? Im Video zeigt Silvia Meister, wie Sie mit Heublumen und Wasser ganz einfach Seife selber machen können.
Legende: Video Gärtnerin Silvia Meister – mit Heublumen zu sauberen Händen abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus Radio SRF 1 vom 20.06.2017.
  • Trial and Error: Es ist noch nie ein Profi vom Himmel gefallen, das gilt auch fürs Gärtnern. Probieren Sie einfach mal aus – aus Fehlern lernt man.

  • Lernen Sie von Profis: Gerade beim Thema «Garten» lohnt sich der Austausch mit Nachbarn, Freunden, Profis im Gartenbauverein oder an Gartenkursen. Besuchen Sie einen Kurs – oder schlagen Sie auch mal in Büchern oder im Internet nach, wie breit ein Gartenbeet sein muss.
  • Jäten nach dem Regen. Dann ist der Boden schön locker und das Unkraut lässt sich einfach herausziehen.
  • Wer nicht jäten mag, kann die Beete auch mit Mulch, Schilf oder einer Pflanzendecke einfach abdecken.
  • Morgens giessen. So können sich die Pflanzen vor der Hitze mit Wasser vollsaugen und die Schnecken werden nicht angelockt.
  • Im Zweifelsfall abwarten: Unbekannte Pflänzli müssen nicht immer schlecht sein. Deshalb: die ersten Blüten abwarten und erst dann entfernen.
  • Farbe einsetzen. In dunklen Ecken oder auf schattigen Balkonen wirken helle Farben wie hellrosa, hellblau oder hellgelb fröhlich und offen. Auf einer sonnigen Terrasse entsteht durch starke Farben wie feuerrot, orange, pink oder türkisblau ein Raum.
  • Auf einem Büchergestell oder in einem Bilderrahmen setzen Sie ihre Pflanzen auch auf dem Balkon wunderbar in Szene.
  • Themen-Balkon: Farben in Blüten und Textilien können sich wiederholen, Feriensouvenirs aus dem Süden erzählen eine Geschichte und machen den Balkon persönlicher. Vorsicht jedoch mit fremden Pflanzen: Sie sollten nicht importiert werden, da das heimische Pflanzen gefährden kann. Mehr zum Thema
  • Mit diesen drei Tipps pflegen Sie Ihren Rasen richtig: 1. Rasen nie zu kurz mähen – fünf Zentimeter stehen lassen. 2. Klinge am Rasenmäher prüfen! Stumpfe Klingen schaden dem Rasen. 3. Nur am Morgen wässern. 25 Liter pro Quadratmeter reichen für sechs Tage.

Expertenchat

Garten-Expertin Silvia Meister beantwortete im Livechat Fragen der Hörerinnen und Hörer. Alle Fragen und Antworten finden Sie im Livechat.

1 Kommentar

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  • Kommentar von C Roth (C Roth)
    Nur zum letzten Satz betreffend Feriensouvenir: von Pflanzen als Feriensouvenir muss GANZ KLAR UND DEUTLICH abgeraten werden! In den Ländern des Mittelmeerraums grassiert eine hochansteckendes Bakterium (Xylella fastidiosa) an Olivenbäumen, welches auch viele andere Pflanzenarten infizieren kann! Eine Einschleppung dieses Bakteriums könnte verheerende Folgen haben. Bitte weisen Sie in Ihren zukünftigen Publikationen unbedingt darauf hin! Weitere Infos finden Sie auf www.pflanzenschutzdienst.ch.
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