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«Forum» – die ganze Sendung zum Nachhören
Aus Forum vom 04.06.2020.
abspielen. Laufzeit 56:58 Minuten.
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Diskussion Warum sind im ÖV so viele Passagiere ohne Masken unterwegs?

Das öffentliche Leben in der Schweiz wird wieder hochgefahren. Damit füllen sich Züge und Busse. Bei schönem Wetter drängen viele Ausflügler in Postautos. Abstand halten ist oft schwierig. Trotz Empfehlung des Bundes trägt kaum ein Passagier eine Maske.

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Bergbahnen nehmen am kommenden Wochenende ihren Betrieb wieder auf. Bei schlechtem Wetter wird die Abstandsregel kaum ein Problem sein. Aber wie wird es, wenn die Sonne scheint und wir uns, dank wieder gewonnener Freiheit, in volle Züge und Bähnli drängen?

Setzen Sie die Maske auf oder nicht?

Wer zückt im vollen Postauto die Maske und setzt sie sich auf? Oder sagen Sie eher: «Ach was soll's, ist ja eh vorbei mit Corona und Masken schützen sowieso nicht»?

Marcel Tanner, Mitglied der Corona Task Force des Bundesrates wäre klar für eine Maskenpflicht gewesen. Aber nicht immer und überall.

Eine selektive Maskenpflicht wäre sinnvoll.
Autor: Marcel TannerEmeritierter Professor für Epidemiologie und medizinische Parasitologie an der Uni Basel

Das heisst, wenn es eng wird in Bahn und Bus, gehört die Maske aufs Gesicht. Und zwar obligatorisch.

Das sieht Ueli Stückelberger, Direktor Verband öffentlicher Verkehr anders.

Wir wollen keine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr, weil wir auf die Selbstverantwortung der ÖV- Kunden setzen. Dasselbe gilt für Bergbahnen.
Autor: Ueli StückelbergerDirektor Verband öffentlicher Verkehr

Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz, sieht die Bergbahnen in der Pflicht. Sie ist überzeugt , dass eine atemberaubende Aussicht alleine nicht reicht, damit Reisefreudige wieder in Bergbahnen steigen.

In diesen Wochen steht das Vertrauen in Schutzkonzepte an oberster Stelle. Die Bahnen, welche die Verantwortung an die Fahrgäste abschieben, werden zu den Verlierern gehören.
Autor: Sara StalderGeschäftsleiterin Stiftung für Konsumentenschutz

Die Gäste in der Sendung

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  • Sara Stalder, Geschäftsleiterin Stifung für Konsumentenschutz
  • Ueli Stückelberger, Direkor Verband öffentlicher Verkehr
  • Marcel Tanner, Basler Epidemiologe, Mitglied Corona Task Force des Bundesrates

Forum;

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54 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Canonica  (canone47)
    Ja, bravo, und wenn diese Leute sich anstecken und med. Behandlung brauchen belasten sie das Gesundheitswesen und die Krankenkasse. Einfach nur egoistisches Verhalten!
    Wer sich fahrlässig ansteckt, auf den sollte die Krankenkasse regress nehmen und die Behandlungskosten zurück fordern. Das ist bei anderen Versicherungsarten Gang und Gäbe dass fahrlässiges Verhalten zu Regressforderungen führt.
    1. Antwort von Roli Greter  (RoliGreter)
      Dann sollten Sie bitte auf den Konsum von Fleisch verzichten (Krebs), nicht mehr Autofahren (Umweltbelastung) und am besten gar nicht mehr aus dem Haus gehen (Unfallgefahr). Man könnte ansonsten Regress nehmen wegen der Belastung aufgrund ihres egoistischen Verhaltens...
  • Kommentar von Roli Greter  (RoliGreter)
    Der vorletzte Hörer, Herr Hansjörg Wälchli, hat es genau auf den Punkt gebracht; das SRF suggeriert eine Meinungsbildung. Er wurde daher auch ziemlich schnell "abgeklemmt" ;-)

    Meine persönliche Entscheidung keine Maske zu tragen basiert auf der Tatsache dass eine Ansteckung selber zu verantworten ist und jeder das Risiko für sich abschätzen sollte. Die Fallzahlen sprechen für sich.
    1. Antwort von Bruno Emmisberger  (Bruno1941)
      Ja schön und die Kosten trägt dann die Allgemeinheit!
  • Kommentar von Martin Josef Manser  (smart!n)
    WE - Fünfzeiler

    des Regens tieferer Grund

    Menschen bleiben daheim

    die Züge, Seilbahnen

    ohne Dichtestress

    Sicherheitsmaskenabwägung erübrigt