Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Inhalt

Jedem Täli sein Spitäli Spitalschliessung: Hände weg von meinem Spital?

Nirgendwo sonst sei die Spitaldichte so hoch wie in der Schweiz, sagen Gesundheitsökonomen. Das kostet. Regionalspitäler wirtschaften günstiger als Zentrumsspitäler, kontern die Regionen, die von einer möglichen Spitalschliessung betroffen sind. Spitäler bewegen die Gemüter.

Legende: Audio «Forum», die ganze Sendung zum nachhören. abspielen. Laufzeit 54:11 Minuten.
54:11 min, aus Forum vom 21.02.2019.

Direkt zur Online-Diskussion

Im Kanton St. Gallen gehen die Wogen zurzeit hoch. Bei fünf Spitälern im Kanton prüft die Regierung die Schliessung. Die beiden Basel haben kürzlich einer Spitalfusion an der Urne eine Abfuhr erteilt. Dafür haben die Spitäler Wetzikon und Uster ihre Fusionspläne am Montag bekanntgegeben.

Spitallandschaft in Bewegung
Appenzell Innerrhoden wiederum plant einen Neubau, ein Ambulatorium und eine stationäre Abteilung. Derweil Huttwil oder Dielsdorf ihr Akutspital schon lange aufgeben mussten. Zweisimmen wiederum kämpft seit Jahren für den Erhalt seines Spitals.

Weniger Betten, mehr Fälle

  • 269 Spitäler und 14 Geburtskliniken gibt es im Jahr 2016 in der Schweiz. Im Jahr 1997 waren es noch deutlich mehr. Nämlich 406 Betriebe.
  • 38'059 Betten im stationären Bereich zählt man 2016. Das sind 800 Betten weniger als im Jahr 2010.
  • 1,44 Millionen Fälle wurden im Jahr 2016 stationär behandelt. Das sind 110'000 mehr Fälle als im Jahr 2010.

Quelle: BAG

In der Sendung «Forum» diskutierten Hörerinnen und Hörer mit Gästen im Studio zur Frage:

Gibt es zu viele Spitäler? Hat ein kleines Akut-Spital in der Region noch seine Berechtigung? Und wo fühlen Sie sich als Patientin oder Patient besser wahrgenommen: im Spital in Ihrer Region oder im Zentrumsspital?

Gäste in der Sendung:

  • Rudolf Minnig, ehemaliger Chefarzt Spital Zweisimmen
Man kann doch wegen des Geldes nicht eine Randregion im Stich lassen.
Autor: Rudolf Minnigehemaliger Chefarzt Spital Zweisimmen (BE)
  • Felix Schneuwly, Gesundheitsexperten des Internetvergleichsdienstes Comparis

Ein Helikopterlandeplatz für den Rettungsheli käme einer Randregion deutlich günstiger zu stehen, als ein Akutspital.
Autor: Felix SchneuwlyGesundheitsexperte
Legende: Video Schweiz: Wie viele Spitäler braucht es? abspielen. Laufzeit 13:09 Minuten.
Aus ECO vom 28.01.2019.

42 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniel Wenger (Daniel Wenger)
    Aus religiös/esoterischer Sicht betrachtet währe es gescheit auf die Abermillionen Tierversuche zu verzichten. Und dem unermesslichen Leid in der Pelz, Wolle, Daunen und Leder Industrie. Die Schweiz importiert auch 200 Tonnen Stopfleber und 150 Tonnen Froschschenkel pro Jahr. Die Erde war ja auch mal eine Scheibe - diesen Irrtum haben wir überwunden. Vieleicht ein Argument in der KK Diskussion. Ich denke man kann nicht mit vollem Bewusstsein Leid zufügen und gute Ideen erwarten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Das Schweizer "Gesundheits-Wesen" ist seit vielen Jahren zu einem Menschen ausbeuterischen - äusserst lukrativen - "Gesundheits-Un-Wesen" mutiert! Es benötigt dringend einer entsprechenden Revision (Ausmistung der Zuständigen: BAG, BLV, Gesundheits-Direktoren, Parlament (lukrative VR-Mandate-Lobbyismus-Vetternwirtschaft, Bundesrat...), damit es wieder zu einem echten, verantwortungsvollen "Gesundheits-Wesen" wird!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von S K (K.S)
    Es ist Schade das Spitäler vermehrt geschlossen werden. Über die grossen Nachfolgen reden die wenigsten. Z.B das Bezirksspital Affoltern am Albis ist auch im Prozess ob es schliessen sollte oder nicht. Das Spital ist im Umkreis das nahe liegendes Spital mit Notfallstation. Es würde vielen Probleme zubreiten, wenn es schliessen würde. Viele Arbeitende und Auszublidendee würdee die Stellen verlieren (ca.760 Mitarbeitende).
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Erstens werden Pflegende überall gesucht, werden also nicht arbeitslos, wenn das Spital schliesst. Und zweitens sehe ich nicht ein, warum ich mit meinen Prämien Arbeitsstellen bezahlen soll, nur damit die Angestellten die Stelle behalten können. Dafür gibts die Arbeitslosenversicherung. Und rings um Affoltern gibts Spitäler in Baar, Muri, Zürich (Limmattal, Triemli, etc) Horgen, Baden, plus diverseste Private.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen