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Legende: Audio Grüne Welle: Müssen wir jetzt auf Fleisch und Flüge verzichten? abspielen. Laufzeit 51:58 Minuten.
51:58 min, aus Forum vom 04.04.2019.
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Klimadebatte Grüne Parteien legen zu – was heisst das für unseren Alltag?

Grüne Politik ist momentan in aller Munde. Doch reicht das, um die Erderwärmung zu stoppen? Oder müssten wir alle auch unser Verhalten ändern? Schliesslich sind die Fleischproduktion, Kreuzfahrtreisen und der Flugverkehr für einen grossen Anteil des CO2-Ausstosses verantwortlich.

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CO2-Austoss um 90 Prozent reduzieren

In der Schweiz verursacht jede und jeder pro Jahr etwa 14 Tonnen CO2-Emissionen (Quelle: Bundesamt für Umwelt). Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, dürften es allerhöchstens 1,5 Tonnen sein. Das bedeutet, dass wir unseren Ausstoss um 90 Prozent reduzieren müssen.

Ist die Bevölkerung bereit, auf gewisse Gewohnheiten zu verzichten – zugunsten des Klimas? Und welche Rezepte zum Klimaschutz bietet die Politik an? Braucht es mehr Verbote – zum Beispiel von Inlandflügen? Oder genügt es, an die Eigenverantwortung der Bewohnerinnen und Bewohner zu appellieren? Im «Forum» diskutierten:

  • Meret Schneider, frisch gewählte Zürcher Kantonsrätin der Grünen: «Ich verzichte fürs Klima auf Flüge und Fleisch.»
  • Urs Egger, FDP-Mitglied des Stadtzürcher Parlaments: «Ich bin gegen Verbote und setze auf die Eigenverantwortung der Bürger beim Klimaschutz.»

90 Kommentare

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  • Kommentar von M. Portmann (mport)
    Wenn ich die Klima-Utopisten und ihre verbotsorientierten/umerzieherischen Rezepte höre, kommt mir der reelle, gescheiterte Kommunismus in den Sinn.
    Die aktuelle Klimahysterie hat deutliche Parallelen zum Waldsterben der 80er Jahre, was von den Protagonisten klammheimlich in den 90er begraben wurde.
    Umwelt-orientierte Aenderungen sollen auf Freiwilligkeit basieren und mit ökonomischen Prinzipien realisiert werden. PS: Ich fahre hauptsächlich mit OeV und gehe nie mit dem Flieger in die Ferien.
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  • Kommentar von Helena Müller (Helena Müller)
    Als erstes sofort die Urwälder stehen lassen. Dann massive Besteuerung der Riesenautos, die unsere Städte und Strassen befahren. Dann ein Tag fleischlos essen gesamtschweizerisch. Keine Fleischimporte mehr. Dann Besteuerung des Kerosin und Flugpreise massiv erhöhen. Alle Kreuzfahrtschiffe sauber umbauen. Dann wäre schon mal etwas getan. Etwas.
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    1. Antwort von Brigitte Bott (Bribo)
      Dem kann ich nur zustimmen. Zu schnelle und zu laute PW gehören massiv besteuert oder dürften gar nicht erst hergestellt werden. Ich denke es ist heute schon möglich umweltfreundlichere Fahrzeuge mit Motoren, die weniger Lärm verursachen, weniger Benzin oder Diesel oder sonstige Treibstoffe benötigen, geben kann und gibt.
      Dabei denke ich nicht an Elektroautos, die den Stromverbrauch noch weiter erhöhen werden, sondern mit ihren Batterien noch mehr giftigen Sondermüll erzeugen.
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  • Kommentar von Fridolin Schlaepfer (Fridl)
    (Teil 3) In der fernen Zukunft mag die Brennstoffzelle den Gasantrieb ablösen.
    Es ist klar, dass der Energiebedarf für die Herstellung von synthetischem Erdgas wie auch Wasserstoff sehr hoch ist. Wenn aber die Herstellung in sonnenreiche, oft ressourcenarme Länder ausgelagert würde, bekämen diese Länder durch das «Verkaufen» ihrer Sonne eine Einkommensmöglichkeit, das deren GDP verbessern könnte => indirekte Entwicklungshilfe dank dem Riesenhunger der Industrienationen nach Energie.
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