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Motiviert durchs Jahr Gute Vorsätze: Tipps gegen 5 häufige Stolpersteine

Zwei Wochen sind im neuen Jahr vergangen – Zeit, um sich folgende Frage zu stellen: Wie sieht es mit der Umsetzung der guten Vorsätze aus? Radio SRF 1 nimmt häufige Stolpersteine unter die Lupe und sagt, was Sie tun können, um nicht ins Stolpern zu geraten.

1. Weniger Zeit am Smartphone verbringen

Ein Mann liegt im Bett und liest auf dem Smartphone die News.
Legende: Mit dem Handy im Bett ist nicht so sexy Die News kann man auch erst am Frühstückstisch lesen, oder? Colourbox
  • Das Smartphone ist bei vielen das Erste, das sie am Morgen in die Hand nehmen, und das Letzte, das sie vor dem Einschlafen weglegen. Eine schlechte Angewohnheit, denn so hat Achtsamkeit keine Chance!
  • Wie viel Zeit Sie am Smartphone verbringen, entscheiden alleine Sie. Was stimmt für Sie? Pflegen Sie einen bewussten Umgang.
  • Wichtiger als die Dauer ist die Frage: In welchen Momenten sind Sie am Smartphone? Ist es zwingend, das Handy am Abend mit ins Bett zu nehmen, damit Sie am Morgen gleich wieder als erstes zum Smartphone greifen können?
  • Das Smartphone lockt immer – vor allem, wenn es surrt und blinkt. Schauen Sie, dass Sie nicht ungewollt in Versuchung geraten.
  • Damit Sie z.B. morgens nicht zu früh vom Smartphone gestört werden, schalten Sie ganz einfach die Automatik «nicht stören» ein.
    Android: Einstellungen -> Töne und Vibration -> Nicht stören
    iOS: Im Kontrollzentrum (mit einer Streichgeste von unten nach oben, ab iPhone X von oben rechts nach unten) oder über die Einstellungen.

2. Abnehmen

Frauenfüsse auf einer Waage.
Legende: Abnehmen Überhaupt anfangen, auch in schwierigen Zeiten durchhalten und am Ende das Gewicht halten können – das sind die drei Stolpersteine beim Abnehmen. Colourbox
  • Sind Sie wirklich konsequent mit Ihrer Diät oder gönnen Sie sich zum Kaffee schon wieder ein Schöggeli? Führen Sie ein Ernährungstagebuch und notieren Sie alles, was Sie während des Tages zu sich nehmen. Ja, auch den Kaffeerahm.
  • Wenn man etwa zehn Prozent des Körpergewichts abgenommen hat, tritt meist ein Stillstand ein. Der Körper greift seine Reserven ungern an und bunkert. Halten Sie druch. Diese Stagnationsphase kann gut und gerne zwei Monate dauern. Nochmals: Halten Sie durch.
  • Stehen Sie regelmässig auf die Waage. Kleine Aufheiterung während der Stagnationsphase: Probieren Sie eine Ihnen mittlerweile zu grosse Hose an und freuen Sie sich über Ihren bisherigen Erfolg.
  • Gewicht halten: Das gelingt nur mit einer dauerhaften Ernährungsumstellung und mit bewusstem Essen – Disziplin, Disziplin und nochmals Disziplin. Sie müssen nicht auf Genuss verzichten. Bloss Mass halten.
  • Und denken Sie daran: Einige nehmen langsamer ab, andere schneller. Das Leben ist ungerecht.

3. Mehr Sport treiben

Zwei Menschen joggen, von oben aufgenommen.
Legende: Sport Je nach Ziel, das Sie sich setzen, bedeutet die Marathon-Anmeldung Motivation oder Druck. Colourbox
  • Sie kennen das Phänomen vielleicht: Nach spätestens drei Mal Joggen oder Schwimmen verlässt einen gerne die Motivation.
  • Werden Sie sich klar: Was wollen Sie wirklich? Wer sich messen will, der schöpft z.B. aus der Anmeldung für den Marathon in Berlin oder New York Motivation. Wer sich nicht für den Wettkampf interessiert, sondern einfach gesund sein und mit der besten Freundin quatschen will, setzt sich damit nur unnötig unter Druck.
  • Setzen Sie sich konkrete (überprüfbare) Ziele: zwei Mal pro Woche ins Fitness, in sechs Monaten die zehn Kilometer in einer Stunde schaffen o.ä.
  • Kontrollieren Sie, ob Sie die Ziele einhalten, und passen sie diese wo nötig an. Schreiben Sie nach jedem Training drei gute Dinge über das Training auf. Laut einer Studie verbessert das die Zufriedenheit mit dem Training.
  • Feiern Sie Erfolge, übernehmen Sie aber gleichzeitig auch Verantwortung für Misserfolge.

4. Testament verfassen

Eine Frauenhand mit Füllfederhalter.
Legende: Gewusst? Das Testament muss komplett von Hand geschrieben sein. Colourbox
  • Im Gesetz ist festgelegt, welcher Erbe wie viel bekommen soll. Das ist über die sogenannten Pflichtteile geregelt. Wer sein Erbe genau so verteilen möchte, braucht kein Testament zu verfassen.
  • In gewissen Situationen macht der letzte Wille aber durchaus Sinn. Wer in einer nicht eingetragenen Partnerschaft lebt oder eine Person speziell berücksichtigen möchte, sollte das unbedingt in einem Testament festhalten. So geht Ihr Erbe auch wirklich an die Richtigen, und Sie ersparen Ihren Lieben böse Überraschungen.
  • Wenn Sie es jetzt anpacken wollen, finden Sie hier die detaillierten Tipps.

5. Gemüse aus dem eigenen Garten

Radieschen im Boden.
Legende: Frische Radieschen Gemüse aus dem eigenen Garten schmeckt mindestens doppelt so gut, nicht? Silvia Meister
  • Mit Gemüsearten, die einfach zu kultivieren sind, kommt man zu einer feinen Ernte. Dazu gehören Frühkartoffeln, Schnittsalat, Radieschen und Stielmangold.
  • Frühkartoffeln im April ins Gartenbeet, in einen grossen Topf oder Pflanzsack setzen. Man braucht nur noch die jungen Triebe mit Erde anzuhäufeln, mehr Pflege brauchen sie nicht. Sie wachsen im Frühling, wenn kaum Kartoffelschädlinge oder Krankheiten vorhanden sind. Frühkartoffeln werden im Sommer geerntet und hinterlassen eine lockere und krümelige Erde, bereit für eine Nachfolgekultur, z.B. Herbstsalate.
  • Schnittsalate und Radieschen gedeihen auch im Halbschatten und in kleineren Gefässen und können auch zwischen anderen Gemüsearten ausgesät werden. Sie wachsen schnell und bringen baldige Ernte. Beim Schneiden des Schnittsalates drei Zentimeter stehen lassen, so wächst er nach und man kann drei bis vier Mal ernten.
  • Stielmangold sieht auch im Blumenbeet schön aus. Es gibt ihn in vielen Farbtönen: weiss, rosa, rot, gelb und orange. Er schmeckt lecker als Spinat, Gratin, zu Nudeln, mit Ei oder im Wok.

Diskutieren Sie mit

Welchen Vorsatz haben Sie sich fürs neue Jahr genommen? Läuft alles nach Plan oder sind Sie vielleicht ins Stolpern geraten? Schreiben Sie hier Ihren Kommentar und diskutieren Sie online mit.

Auch aus dem Scheitern lernt man

Und wenn Sie beim Umsetzen all der guten Vorsätze trotzdem scheitern, dann nehmen Sie es nicht zu schwer. Erstens sind Sie damit nicht alleine, zweitens hat auch das Scheitern seinen Wert, weiss Motivationspsychologin Veronika Brandstätter-Morawietz.

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