Zum Inhalt springen

Header

Audio
«Forum»: Ganze Sendung zum Nachhören
Aus Forum vom 19.01.2017.
abspielen. Laufzeit 56:50 Minuten.
Inhalt

Radio SRF 1 Sollen Ausländer der 3. Generation leichter eingebürgert werden?

Am 12. Februar stimmt die Schweiz darüber ab, ob Ausländer der dritten Generation eine erleichterte Einbürgerung erhalten. Sind Ausländer der dritten Generation ein Teil der Schweiz? Im «Forum» diskutierten Betroffene und Politiker.

Junge Ausländerinnen und Ausländer, deren Familien seit Generationen in der Schweiz leben, sollen einen Antrag auf die erleichterte Einbürgerung stellen können.

Voraussetzungen sind, dass die Person unter 25 Jahre alt ist, in der Schweiz geboren wurde und mindestens fünf Jahre der Schulzeit in der Schweiz verbracht hat.

Zudem muss ein Elternteil der Person in der Schweiz geboren sein, sowie bereits zehn Jahre hier leben und fünf Jahre hier in die obligatorische Schule gegangen sein. Auch ein Grosselternteil der Person muss in der Schweiz geboren sein oder das Aufenthaltsrecht besessen haben.

Die Gäste in der Sendung «Forum»:

  • Özlem Öztekin, türkische Staatsangehörige. In der Schweiz geboren und aufgewachsen. In der dritten Generation. Die kaufmännische Angestellte im dritten Lehrjahr würde von einer erleichterten Einbürgerung profitieren.
Porträt von Özlem Öztekin.
Legende: Özlem Öztekin (19). zVg
Die Schweiz ist meine Heimat. Ich bin hier zuhause. Ich gehöre voll dazu.
Autor: Özlem Öztekin
  • Niko Trlin, Schweizer Staatsangehöriger. Der eingebürgerte Kroate ist SVP Mitglied und ist gegen erleichterte Einbürgerungsbedingungen.

Porträt von Niko Trlin.
Legende: Niko Trlin (38). zVg
Mich würde es stören, wenn in Bundesbern an einem Schreibtisch irgendein Sachbearbeiter über ein Einbürgerungsgesuch entscheidet.
Autor: Niko Trlin
  • Gianni d'Amato, Professor für Migration und Staatsbürgerschaftsstudien an der Universität Neuenburg.

Was sind die Argumente der Befürworter und Gegner der Vorlage aus dem nationalen Parlament? Zu den Knackpunkten nehmen Stellung:

  • Barbara Steinemann, Nationalrätin, SVP, Zürich
  • Angelo Barrile, Nationalrat, SP, Zürich
Video
Erleichterte Einbürgerung für dritte Ausländergeneration
Aus 10 vor 10 vom 06.01.2017.
abspielen

Die Vorlage

Box aufklappen Box zuklappen

Am 12. Februar entscheiden Volk und Stände über den «Bundesbeschluss über die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration». Jungen, gut integrierten Personen der dritten Ausländergeneration soll künftig die Einbürgerung mit tieferen Hürden und weniger Aufwand ermöglicht werden. Die Vorlage in Kürze

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

88 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Andreas Heiniger  (Heino)
    Wie möchte Bern danach 50ig bis 60ig tausend erleichterte Einbürgerungen im Jahr kontrollieren. Es ist weder Geld, Zeit noch Personal vorhanden für eine solche Kontrolle.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Nein und NIE !!! Ich rede nicht von DE/AT/FR-Familien in CH. Ich sehe es täglich, kein Moslem will sich hier integrieren, auch seine Kinder nicht. Sie hocken in ihren Sippen zusammen und nutzen uns nur aus - unfreundlich, unzufrieden. RAUS endlich. Nicht nur unser BS, sondern auch die Gemeinden machen da mit !
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Walter Mathys  (wmathy)
    So nicht. Es soll nicht in Bern entschieden werden, sondern in der Gemeinde wo die Bewerber wohnen. Hier kennt man sie und nicht in Bern. Der Bund will wieder einmal mehr die Autonomie der Gemeinden und Kantone beschneiden.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von M. Keller  (MK)
      @Mathys - es wir auch nicht in Bern entscheiden sondern vor Gericht. Bis jetzt wurde jede Einbürgerung, die durch eine (oder auch mehrere) Gemeindeversammlung(en) abgelehnt wurde(n), von einem Gericht (spätestens Bundesgericht) als ungültig erklärt. Mehr noch; die abgelehnte Gesuche wurden nachträglich bewilligt und all diese Leute sind heute sogenannte 'Schweizer'. Soweit zu unserem Rechtsstaat und unserer Demokratie.